Banco Santander
- Fabian Strebin - Redakteur

Commerzbank Rivale Santander: Geht doch

Die Banco Santander hat im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Trotz der spanischen Wirtschaftskrise konnte auch das Volumen der Problemkredite leicht gesenkt werden. Charttechnisch sieht es weiterhin sehr gut aus.

Experten hatten für das dritte Quartal bei der Banco Santander mit einem Gewinnrückgang auf 1,5 Milliarden Euro gerechnet. Doch die Spanier lieferten. Der Gewinn stieg leicht um ein Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Dem Geldhaus hilft der Fokus auf das Geschäft mit Privatkunden und die Niederlassungen weltweit. Die Volatilität an den Kapitalmärkten kann die Bank so gut abfangen.

Kernkapital steigt

Einen Erfolg verbucht die Banco Santander auch bei der Eigenkapitalquote. Diese legte leicht auf 10,47 Prozent zu. Indes ging das Volumen der ausfallgefährdeten Kredite von 4,29 Prozent im Vorjahresquartal auf 4,15 Prozent zurück. Da die spanischen Banken mit einem hohen Berg an faulen Schulden kämpfen, ist das für Santander ein wichtiger Etappensieg.

Charttechnisch aussichtsreich

Die Banco Santander ist wieder voll auf Kurs und hat die Probleme der Finanzkrise abgeschüttelt. Charttechnisch bleibt es spannend. Überwindet die Aktie den Widerstand bei 4,50 Euro, wäre der Weg bis 5,00 Euro frei. Nach unten sichert die Unterstützung bei 4,25 Euro ab. Fundamental  sprechen das geringe Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,7 und die satte Dividendenrendite von 4,5 Prozent für die Aktie. Anleger können weiter zugreifen, das Kursziel des AKTIONÄR beträgt 5,60 Euro. Ein Stopp sollte bei 3,50 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

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