Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Jetzt wird's ernst

Die Commerzbank-Aktie notiert im frühen Handel deutlich im Minus. Grund ist die Angst der Anleger vor einer Eskalation der Situation in der Ukraine. Kaufargumente sind rar geworden. Charttechniker sind alarmiert: Der Aufwärtstrend der Commerzbank-Aktie ist ernsthaft in Gefahr.

Nichts hasst die Börse mehr als Unsicherheit. Russlands Präsident Putin hat die Anleger mit dem Einmarsch auf der Krim zutiefst verunsichert. Die internationale Gemeinschaft machte klar, dass sie die militärischen Drohungen aus Moskau nicht einfach so hinnehmen. Die sieben führenden Industrienationen der Welt (G7) setzten in der Nacht zum Montag alle Vorbereitungstreffen für den G8-Gipfel mit Russland im Juni in Sotschi aus. Kanzlerin Angela Merkel warf Putin in einem Telefonat vor, mit der "unakzeptablen russischen Intervention auf der Krim gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben".

Warten auf Draghi

Deutliche Kursschwankungen könnten in der neuen Woche auch einige bedeutende Konjunkturdaten auslösen. Laut der Commerzbank stehen am Montag der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China und der ISM-Index aus den USA besonders im Blick der Anleger. Zudem wird EZB-Chef Mario Draghi vor einem EU-Parlamentsausschuss sprechen. Analyst Gerhard Schwarz von der Baader Bank erhofft sich davon Hinweise auf mögliche geldpolitische Maßnahmen, die die Europäische Zentralbank am Donnerstag verkünden könnte.

Eilsache: Entscheiden Sie sich für Top-Renditen
Die 800%-STRATEGIE als wöchentlicher Börsendienst: Ab dem 6. März 2014
Mit der 800%-STRATEGIE investieren Anleger ausschließlich in die besten Unternehmen der Welt. Unternehmen, die sowohl hinsichtlich ihrer fundamentalen als auch technischen Verfassung überzeugen und deren Aktien sich in intakten, starken und langfristigen Aufwärtstrends befinden. Diese Trends begleiten Anwender der 800%-STRATEGIE mit Optionsscheinen und maximieren so ihre Rendite. Bereits am 6. März 2014 erscheint die erste Ausgabe des neuen Börsendienstes. Sichern Sie sich jetzt Ihre Chance von Beginn an dabei zu sein.

Charttechnik im Blick

Für Commerzbank-Aktionäre gilt es nun vor allem, die Charttechnik im Auge zu behalten. Am Montag rutscht die Aktie von Deutschlands zweitgrößter Bank unter den seit Juli gültigen Aufwärtstrend. Die Frage ist: Wird es einen nachhaltigen Trendbruch geben oder ein Fehlsignal? Das wissen wir erst in den kommenden Tagen. In der Vergangenheit hatte die Aktie immer mal wieder den Trend getestet – und hatte immer wieder in die Spur zurückgefunden.

Abwarten

Solange der Trend nicht nachhaltig gebrochen ist, sollten Commerzbank-Aktionäre dabei bleiben. DER AKTIONÄR empfiehlt einen Stopp bei 11,50 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Keine Panik – Story bleibt intakt

Der Kurs der Commerzbank-Aktie ist in dieser Woche wie der Gesamtmarkt unter Druck geraten. Gerade Finanztitel litten unter den geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea. Anleger sollten jedoch nicht in Panik verfallen. Der jüngste Kursrückgang bietet eine lukrative Einstiegschange. mehr
| Fabian Strebin | 1 Kommentar

Commerzbank: Steigt der Bund aus?

Die Aktie der Commerzbank gibt heute wieder Vollgas und führt mit einem Plus von mehr als drei Prozent den DAX an. Der Grund: Nach der Bundestagswahl im September könnte sich der Finanzminister schnell von den Commerzbank-Anteilen trennen. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank ist die Nummer 1

Der Euro Stoxx Banks als europäischer Branchenindex für Finanzinstitute hat eine fulminante Rallye hinter sich: Auf Sicht von zwölf Monaten stieg das Börsenbarometer um mehr als 60 Prozent. Im Vergleich zum Kursplus der Commerzbank-Aktie ist das allerdings schwach. Denn die Notierung legte im … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Schlechter als erwartet, aber…

Die Commerzbank hat im zweiten Quartal das Nettoergebnis von plus 209 auf minus 624 Millionen Euro verschlechtert und damit auch die Schätzungen der Analysten von minus 556 Millionen Euro verfehlt. Allerdings hatte der Vorstand schon zuvor die Erwartungen gedämpft und dabei auf Rückstellungen für … mehr