Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Erst mal abwarten

Der Aktienmarkt steht am Donnerstag ganz im Bann der Europäischen Zentralbank. Bis die EZB am frühen Nachmittag ihre Pläne bekannt gibt, rechnen Börsianer mit wenig Bewegung. Auch bei der Commerzbank-Aktie halten sich die Anleger mit Käufen zurück. Das Papier notiert weiter unterhalb des Seitwärtstrends.

Die Erwartungen an die EZB sind hoch: Analysten rechnen mit einer Zinssenkung und weiteren Maßnahmen. Vieles dürfte daher bereits eingepreist sein. Allerdings sollten die Anleger nicht das Überraschungspotenzial der EZB unterschätzen, sagte IG-Marktstratege Chris Weston.

 

Skeptischer Analyst

Im Fokus steht am Donnerstag einmal mehr die Commerzbank-Aktie. Am Mittwoch gab es einen weiteren negativen Analystenkommentar zur Commerzbank. Kilian Maier von der Main First Bank hat sein „Underperformer“-Rating für die Aktie bestätigt. Sein Kursziel lautet nach wie vor 13 Euro.

Nur für sehr Mutige

Bei der Commerzbank-Aktie gilt es weiterhin, den bedeutenden Widerstand bei 11,80 Euro genau zu beobachten. Solange diese Marke nicht nachhaltig überwunden wird, drängt sich ein Kauf der Commerzbank-Aktie wahrlich nicht auf. Die Aktie fiel jüngst unter den Stoppkurs des AKTIONÄR. Sehr mutige Anleger, die die Kursschwäche zum Einstieg genutzt haben, sollten ihre Position mit einem Stopp knapp unterhalb des Tiefs bei 10,66 Euro absichern.

(Mit Material von dpa-AFX)

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