Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank, Deutsche Bank, Aareal Bank und Co: Das sagen die Profis

2014 ist abgehakt. Für die Aktionäre von Banken richtet sich der Blick auf 2015. Und da sieht es gar nicht mal schlecht aus für einige europäische Geldhäuser. Das meinen zumindest die Analysten. Besonderes Potenzial hat ihrer Meinung nach die Aktie der Deutschen Bank.

20 Analysten halten die Aktie der Deutschen Bank für unterbewertet. Das durchschnittliche Kursziel sehen sie bei 30,70 Euro, was einem Potenzial von 21 Prozent entspricht. Damit gehört die Deutsche-Bank-Aktie zu den Favoriten der Analysten, zumindest aus dem Sektor. 17 Experten raten derzeit, die Aktie zu halten. Lediglich acht Analysten empfehlen den Anlegern, sich von ihren Deutsche-Bank-Aktien zu trennen.

Auch der zweitgrößten deutschen Bank trauen die Experten noch einiges zu. 12,58 Euro lautet das durchschnittliche Kursziel, was einem Potenzial von 14,6 Prozent entspricht. Trotzdem sieht die Mehrheit der Analysten die Commerzbank-Aktie skeptisch bis pessimistisch. 18 Experten sagen „Halten“, neun „Verkaufen“.

Die Aareal Bank hingegen stufen zehn Analysten mit „Kaufen“ ein. Drei Experten sagen „Halten“, nur einer rät zum Verkauf. Im Schnitt sehen die Analysten 14,7 Prozent Kurspotenzial.

Außerhalb Deutschlands sehen die Analysten bei der Unicredit gute Kurschancen. Das durchschnittliche Kursziel lautet 6,55 Euro, was einem Potenzial von 22,4 Prozent entspricht. Für die Unicredit-Aktie gibt es 19 Kaufempfehlungen. 16 Analysten sagen „Halten“, sieben raten zum Verkauf.

Deutschen Banken bieten Chancen

DER AKTIONÄR empfiehlt konservativen Anlegern die Aktie der Aareal Bank. Der Immobilienfinanzierer wird auch 2015 – und wahrscheinlich darüber hinaus – vom Niedrigzinsumfeld profitieren. Spekulativ orientierte Anleger können in die Commerzbank und in die Deutsche Bank investieren. Die Commerzbank profitiert vom Abbau der Non Core Assets und von der latenten Übernahmefantasie, die Deutsche Bank könnte bald Rückenwind von der erwarteten neuen Strategie erhalten.

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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