Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Analyst sieht kaum Aufwärtspotenzial

Noch drei Tage, dann heißt es für die Commerzbank: Bücher auf. Die Börse ist seit Wochen gespannt auf die Quartalszahlen von Deutschlands zweitgrößter Bank. Philipp Häßler, Analyst bei der Investmentbank Equinet, glaubt nicht, dass die Commerzbank tolle Zahlen vorlegen wird.

Häßler hat die Einstufung für Commerzbank vor Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von zehn Euro belassen. Die Bank dürfte ihr Vorsteuerergebnis im vierten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum auf einen Gewinn von 50 Millionen Euro gesteigert haben, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Dies sei wegen weiterhin hoher Risikovorsorge und niedriger Erträge ein schwaches Ergebnis. Die Bank sei zwar niedrig bewertet. Nach der zuletzt guten Kursentwicklung gebe es aber kaum Aufwärtspotenzial, zumal Kurstreiber fehlten.

Schwarze Zahlen

Nach den von der Commerzbank selbst veröffentlichten Schätzungen rechnen Analysten im Schnitt mit einem Überschuss von 31 Millionen Euro für das vergangene Jahr. 2012 stand an dieser Stelle ein Verlust von 34 Millionen Euro.

Zahlen im Fokus

Sollten die Zahlen positiv überraschen, wird die Commerzbank-Aktie stark gefragt sein. Dann dürfte das Papier schnell in Richtung 13,50 Euro laufen. Mittelfristig sind Kurse um 16 Euro drin. Dabei bleiben und Stopp bei 11,50 Euro setzen.

Mit Material von dpa-AFX

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