- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Analyst sieht enormes Abwärtsrisiko

Kein Zweifel: An der Commerzbank-Aktie scheiden sich die Geister. Bislang haben die Bullen unter den Analysten recht behalten. Die charttechnische Situation hat sich bei dem Titel deutlich verbessert. Es gibt allerdings einen Analysten, der dem Braten immer noch nicht traut. Er hält die Commerzbank-Aktie für viel zu teuer.

Nick Anderson, Experte für die Commerzbank bei der Berenberg Bank, sieht das Kursziel für die Aktie von Deutschlands zweitgrößter Bank bei 7,30 Euro. Seine Einschätzung lautet auf „Verkaufen“. Damit liegt Andersons Kursziel 44 Prozent unter dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten (12,92 Euro) und 41 Prozent unter dem aktuellen Kurs.

18 mal „Halten“

Anderson ist mit seiner extrem pessimistischen Einschätzung des Werts ein Außenseiter unter den Analysten. Elf Experten empfehlen den Titel zum Kauf. Für 18 Analysten ist die Aktie eine Halte-Position, neun Experten sagen „Verkaufen“.

Auf diese Marken kommt es jetzt an

Charttechnisch sieht es nach wie vor gut aus für die Commerzbank, obwohl der Titel noch nicht den Sprung über die Marke von 12,50 Euro geschafft hat. Auf dem Weg nach oben warten bei 13,50 und 14,00 Euro die nächsten horizontalen Widerstände. Nach unten sichert die Linie bei elf Euro ab. Anleger, die die wochenlange Kursschwäche zum Einstieg genutzt hatten, bleiben dabei und heben den Stoppkurs auf 11,70 Euro an. Wer an einem Einstieg interessiert ist, sollte ein Stop-Buy-Limit bei 12,60 Euro legen.

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