Commerzbank
- Maximilian Völkl

Commerzbank: 30 Prozent zu hoch bewertet

Der Kampf um die 13-Euro-Marke geht bei der Commerzbank-Aktie weiter. Die charttechnische Situation bleibt somit spannend. Bleibt der Aufwärtstrend intakt oder fällt die wichtige Marke? Derweil bleibt Kepler Cheuvreux pessimistisch für die weitere fundamentale Entwicklung des DAX-Titels.

Analyst Dirk Becker bestätigte seine Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von neun Euro. Auf dem aktuellen Niveau würde dies bedeuten, dass die Commerzbank-Aktie 30 Prozent zu hoch bewertet ist. Becker bewertet den anstehenden Verkauf eines spanischen Immobilienportfolios zwar grundsätzlich positiv. Allerdings dürfte der entstehende Verlust das freigesetzte Kapital erneut übersteigen.

Jetzt zählt’s

Charttechnisch ist derzeit der Aufwärtstrend bei 13 Euro hart umkämpft. Sollten die Bullen die Unterstützung halten, könnte es wieder Richtung Jahreshoch bei knapp 14 Euro gehen. Dort verläuft ein markanter Widerstand, an dem die Aktie in den vergangenen Monaten bereits zweimal abgeprallt ist. Fällt die 13-Euro-Marke allerdings, würde dieser Ausbruch aus der aktuellen Dreiecksformation ein starkes Verkaufsignal generieren.

Entscheidung naht

Behalten die Bullen die Oberhand, sind bei einem Fall des 14-Euro-Widerstands in den kommenden Monaten Kurse um die 16 Euro drin. Investierte Anleger bleiben dabei und sichern die Position mit einem Stopp bei 11,50 Euro vor weiteren Verlusten ab.

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Neues Jahreshoch erreicht

Die Commerzbank hat sich bis zum Jahr 2020 hohe Ziele gesetzt: Die Erträge sollen auf 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro anwachsen. Um mehr Geschäft zu machen, wirbt die Bank seit etwa drei Jahren erfolgreich neue Kunden. Doch gerade im wichtigen Bereich Ratenkredite hakte es zuletzt. Dennoch hat die … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Ärger in London

Die Commerzbank fiel in der Vergangenheit selten durch Skandale und rechtliche Fehltritte auf, ganz im Gegensatz zu so manchem Wettbewerber. Doch in Großbritannien hat das Geldhaus jetzt einen Rüffel der Finanzaufsicht FCA bekommen. mehr