Commerzbank
- Nikolas Kessler - Redakteur

Commerzbank: Nichts für schwache Nerven!

Die Commerzbank-Aktie legt am Freitagvormittag rund zwei Prozent zu und kann damit einen Teil der Vortagesverluste ausgleichen. Das ist enorm wichtig, denn um ein Haar wäre am Donnerstag der kurzfristige Aufwärtstrend gerissen. Auch wenn die Talfahrt zunächst gestoppt wurde, bleibt es weiter spannend.

Sah es am vergangenen Freitag noch nach einem erneuten Anlauf auf das Jahreshoch bei 8,26 Euro aus, ging es bis Donnerstagabend in der Spitze fast zehn Prozent bergab. Erst die 38-Tage-Linie bei 7,50 Euro konnte die Talfahrt bremsen. Ein Bruch der Aufwärtstrendlinie, die ebenfalls in diesem Bereich verläuft, konnte somit auf Schlusskursbasis abgewendet werden.

Während der Erholung seit dem Jahreswechsel hatte es immer wieder Rückschläge gegeben. Der kurzfristige gleitende Durchschnitt erwies sich dabei jedoch als verlässliche Stütze. Auch am Freitag dreht der Kurs fast punktgenau in diesem Bereich wieder nach oben. Im Laufe des Vormittags kann er sich mit einem Plus von über zwei Prozent von der Unterstützung absetzen.

Auf der Oberseite rücken nun sofort wieder wichtige Chartmarken wie die die 200-Tage-Linie bei 7,67 Euro und der horizontale Widerstand bei 8,00 Euro in den Fokus. Letzterer markiert zudem die untere Begrenzung einer massiven Widerstandszone, die es auf dem Weg in Richtung zweistelliger Kurse zu knacken gilt (mehr dazu lesen Sie hier).

 

Trader bleiben dabei

Seit Jahresbeginn hat die CoBa-Aktie rund 30 Prozent zugelegt und gehört damit zu den Top-Performern im europäischen Branchenindex Stoxx 600 Banks. Dennoch ist sie aktuell nichts für schwache Nerven. Zumindest kurzfristig wurde der Bruch des Aufwärtstrends abgewendet. Die spekulative Trading-Empfehlung des AKTIONÄR läuft somit weiter. Anleger sollten jedoch die 38-Tage- und die Aufwärtstrendlinie im Auge behalten.

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