Commerzbank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Korrektur oder Ende der Rallye?

Am ersten Handelstag des Jahres ist die Commerzbank-Aktie deutlich unter Druck geraten. Nun fragen sich natürlich viele Anleger, ob es sich dabei lediglich nur um eine gesunde Korrektur handelt oder ob gar das Ende der fulminanten Rallye bevorsteht.

Grundsätzlich müssen Anleger nach derart deutlichen Kursanstiegen immer auch mit mitunter heftigen Korrekturen rechnen. Dies trifft auch auf die Commerzbank-Titel zu, deren Kurs sich seit dem Tief im Sommer mittlerweile mehr als verdoppelt hat. Der gestrige Kursrückgang sollte daher nicht überbewertet werden, zumal es mit nahezu allen DAX-Werten deutlich bergab ging. Investierte Anleger sollten nun vor allem die Marke von 11 Euro im Auge behalten. Um diesen Bereich herum verlaufen aktuell der seit Sommer intakte Aufwärtstrend sowie eine wichtige horizontale Unterstützung. Erst beim Bruch dieser Marke, wäre höchste Vorsicht geboten.

Nur für Mutige

Die Aktie der Commerzbank ist aus charttechnischer Sicht weiterhin aussichtsreich, fundamental aber nach wie vor sehr ambitioniert bewertet (2014er-KGV von 18). Die Aktie bleibt daher ausnahmslos für mutige Anleger geeignet, welche mit einem engen Stopp arbeiten sollten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Neues Jahreshoch erreicht

Die Commerzbank hat sich bis zum Jahr 2020 hohe Ziele gesetzt: Die Erträge sollen auf 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro anwachsen. Um mehr Geschäft zu machen, wirbt die Bank seit etwa drei Jahren erfolgreich neue Kunden. Doch gerade im wichtigen Bereich Ratenkredite hakte es zuletzt. Dennoch hat die … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Ärger in London

Die Commerzbank fiel in der Vergangenheit selten durch Skandale und rechtliche Fehltritte auf, ganz im Gegensatz zu so manchem Wettbewerber. Doch in Großbritannien hat das Geldhaus jetzt einen Rüffel der Finanzaufsicht FCA bekommen. mehr