Commerzbank
- Nikolas Kessler - Redakteur

Commerzbank: Goldman Sachs als Spielverderber

Eine ganze Reihe von Kaufempfehlungen hat die gebeutelte Aktie der Commerzbank in der vergangenen Woche gestützt. Jetzt droht ein negativer Analystenkommentar von Goldman Sachs die zaghafte Erholung abzuwürgen.

Analyst Heiner Luz begründete seine Verkaufsempfehlung mit den Bedenken hinsichtlich der Konzernprofitabilität und der Kapitaldecke. Im Vergleich mit den europäischen Wettbewerbern sei die deutsche Großbank hier schwach - trotz der jüngsten Kapitalerhöhung, so der Experte. In der Folge hat er die Commerzbank-Aktie von „Neutral“ auf „Sell“ abgestuft und das Kursziel von 12,30 auf zehn Euro gesenkt. Damit Liegt Luz nun knapp unter dem jüngsten Xetra-Schlusskurs.

Im vorbörslichen Handel rutschten die Bankpapiere am Dienstagmorgen ins Minus und gehörten mit einem Verlust von mehr als einem Prozent seitdem zu den schwächsten Werten im DAX.

In der abgelaufenen Handelswoche hatten zahlreiche Analysten eine Kaufempfehlung für die Commerzbank abgegeben, darunter die Deutsche Bank, Equinet und HSBC. Gestützt von den positiven Analystenstimmen hatte die Aktie zuletzt einen Boden ausgebildet und den kurzfristigen Abwärtstrend gebrochen.

 

Abwarten

Die Abstufung von Goldman Sachs droht die vorsichtige Erholung bei der Commerzbank nun zunichte zu machen. Im frühen Handel ist die Aktie bereits wieder auf die 10-Euro-Marke zurückgefallen. Darüber hinaus könnte eine eventuelle Leitzinserhöhung in den USA am Donnerstag für weiteren Zündstoff sorgen. Anleger sollten deshalb weiterhin an der Seitenlinie blieben.

(Mit Material von dpa-AFX)


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