Wirecard
- Nikolas Kessler - Redakteur

Chart-Check Wirecard: Darauf kommt es jetzt an

Die Erholung der Wirecard-Aktie ist in dieser Woche ins Stocken geraten. Auch am Freitagvormittag kam der Kurs zunächst nicht weiter voran und pendelt um den Schlusskurs vom Donnertag bei 145,05 Euro. Dieser Bereich ist auch aus charttechnischer Sicht spannend – auf folgende Marken kommt es jetzt an.

Nachdem die Wirecard-Aktie am Donnerstag rund zwei Prozent verloren hat, näherte sich der Kurs zeitweise wieder von oben an die 200-Tage-Linie bei 143,93 Euro an. Erst Mitte Mai hatte er die langfristige Trendlinie erstmals seit dem Kursrutsch infolge der Bilanz-Vorwürfe der Financial Times wieder zurückerobert und damit ein technisches Kaufsignal erzeugt. Wegen teils deutlicher Verluste wurde die 200-Tage-Linie in den letzten Tagen aber immer wieder kurzzeitig unterschritten.

Knapp unterhalb der 140-Euro-Marke verläuft zudem eine horizontale Unterstützung. Zumindest auf Schlusskursbasis blieb diese auch nach einem Handelsblatt-Bericht über die Geschäftsbeziehungen des Zahlungsabwicklers zu dubiosen Online-Trading-Plattformen in der Vorwoche unversehrt. Kurzzeitig war der Kurs deshalb jedoch bis auf 130,40 Euro abgesackt (DER AKTIONÄR berichtete).

Im Falle eines Rückfalls unter die 200-Tage-Linie und eine Fortsetzung der Konsolidierung sollte diese Unterstützung für gewissen Halt sorgen. Andernfalls droht ein Test des seit Ende März gültigen Aufwärtstrends.

Neue Hochs möglich?

Auf der Oberseite bleiben derweil das Zwischenhoch bei 162,30 Euro von Ende Mai sowie das Jahreshoch bei 170,70 Euro von Ende Januar die nächsten Ziele. Mit einem Kursziel von 200 Euro traut DER AKTIONÄR der Wirecard-Aktie mittel- und langfristig sogar einen neuen Vorstoß in Richtung des Allzeithochs und darüber hinaus zu. Die Kaufempfehlung für die Aktie gilt weiterhin. Der Stoppkurs wurde in Ausgabe 23/2019 auf 110 Euro nachgezogen.

 

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    Charttechnik funktioniert nicht bei einer aktie wie Wirecard, da die Kursverläufe zu erratsich sind.

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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