Gold
- Marion Schlegel - Redakteurin

Bußlers Goldgrube: „Das kaufe ich jetzt“

Was für ein Rebound: Der Goldpreis hat am vergangenen Freitag ein Lebenszeichen gesendet. Doch noch ist der Abwärtstrend längst nicht gebrochen. „Aus charttechnischer Sicht deutet vieles auf weiter fallende Kurse hin“, sagt Markus Bußler, Rohstoffexperte beim Anlegermagazin DER AKTIONÄR. Dennoch könnte es Hoffnung geben. Auch kurzfristig.

„Die Stimmung auf der Edelmetallmesse war ja geradezu depressiv“, sagt Markus Bußler in der Sendung Busslers Goldgrube. Immer niedrigere Kursziele machen die Runde. „Aus antizyklischer Sicht ist das natürlich extrem interessant.“ Schließlich habe eine extrem schlechte Stimmung schon sehr oft eine Trendwende markiert. „Natürlich gibt es noch zahlreiche Risiken, aber wir sind vielleicht näher am Boden, als viele vermuten“, sagt Bußler.

Die Schweiz im Blickpunkt


Immer interessanter werde der 30. November. Dann stimmen die Schweizer über die Goldinitiative ab. „Letztlich würde eine Annahme der Goldinitiative eine Rückkehr zu einer Goldgedeckten Währung bedeuten“, meint Bußler. Zwar habe die Schweizer Nationalbank fünf Jahre Zeit, um die etwa 1.500 Tonnen Gold zu kaufen. Doch die Signalwirkung, die ein solcher Entscheid hätte, würde die Finanzmärkte wohl erschüttern. Dass Gold über Nacht 150 Dollar gewinnen könnte, wie es die Bank of America prognostiziert habe, sei durchaus möglich.


Bei einer Zusammenfassung der Edelmetallmesse in München geht es unter anderem um Prairie Mining, Silvercrest, Focus Graphite und Mandalay Resources. Bei Prairie Mining könnten in den kommenden Wochen wichtige Weichenstellungen anstehen. Mandalay habe einen sehr guten Eindruck hinterlassen und auch bei Silvercrest gehe es weiter voran.


Trotz der nach wie vor vorherrschenden Unsicherheit sieht Bußler jetzt schon Einstiegsgelegenheiten. Es gibt etwas, was ich im Moment selbst kaufe. Um was es sich dabei handelt, erfahren Sie in der Sendung, zu der Sie gleich hier gelangen.

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