Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

BP und Royal Dutch Shell: Jetzt Gewinne mitnehmen?

Der Ölpreis hat sich gerade in den vergangenen Handelswochen wieder deutlich erholen können. Im Zuge dessen ging es auch mit den Aktienkursen der Energieriesen Royal Dutch Shell und BP kräftig nach oben. Eine Korrektur wäre allmählich überfällig. Sollten Anleger daher nun aussteigen?

Natürlich spricht grundsätzlich nichts dagegen, bei ordentlich gelaufenen Aktien Gewinne mitzunehmen. Doch das sehr freundliche Branchenumfeld, die satten Gewinne, die BP und Shell regelmäßig einfahren, die robusten Chartbilder sowie die jedes Quartal anfallenden stattlichen Dividenden sprechen aktuell dafür, an Bord zu bleiben. DER AKTIONÄR rät daher grundsätzlich (also nicht nur speziell bei BP und Shell): Verluste sollten stets strikt begrenzt werden, Gewinne sollte man laufen lassen!

Stoppkurse helfen
Klar können die diversen Korrekturen, die über kurz oder lang in jedem Fall auftreten werden, mitunter ärgerlich und womöglich auch schmerzhaft werden. Doch dies müssen Anleger eben im Ernstfall an der Börse aushalten können. Falls nicht, können vorsichtige Anleger bei BP und Shell auch die Stoppkurse einfach etwas weiter nachziehen (beispielsweise knapp unter die jüngsten Zwischentiefs), sodass im Falle einer schärferen Korrektur ein Großteil der bislang angelaufenen Gewinne gesichert werden könnte.

Alle anderen Anleger sollten nach wie vor dabeibleiben, im Falle der unvermeidlichen Korrekturbewegungen Ruhe bewahren und die Stoppkurse bei 23,00 Euro (Shell) und 4,30 Euro (BP) belassen.

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