DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

Börsenskandal: Hackerangriff, miese Falschmeldung - Milliarden weg!

Der Alptraum eines jeden Anlegers ist am Dienstag wahr geworden: Offenbar ist ein europäischer Großkonzern Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Aktie brach ein. Das Unternehmen bemühte sich umgehend um Schadensbegrenzung, doch der Schreck sitzt tief.

Das Schauspiel begann um 16:08 Uhr. „Baukonzern Vinci trennt sich von Finanzvorstand Christian Labeyrie“, berichteten die Nachrichtenagenturen. Später hieß es, dass die Geschäftszahlen von Vinci für 2015 und 2016 nicht stimmen. Die Aktie des Baukonzerns verlor 19 Prozent.

„Als falsch“, meldete sich umgehend Vinci zu Wort. Labeyrie sei noch im Amt. Und es habe auch kein Statement zu den Bilanzen gegeben. „Wir sind gehackt worden“, berichtet der Konzern. Mittlerweile hat sich die Aktie wieder deutlich erholt.

Bereits in den vergangenen Tagen stand die Vinci-Aktie unter Druck – dann heute der Angriff der Hacker, die zuvor offensichtlich massiv short waren in Vinci-Aktien. Wer hinter der Attacke steckt, ist unklar. Aber klar ist: Fälle wie dieser erschüttern das Vertrauen der Anleger in die Börse massiv.

 


 

Beruf(ung) Trader
 
Autor: Cicivelli, Giovanni
ISBN: 9783864700347
Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 27.04.2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Traden ist ein Beruf. Wer das mit allen Konsequenzen begreift und täglich umsetzt, der hat gute Chancen auf dauerhafte Gewinne an den Finanzmärkten: Zu dem notwendigen Interesse an der Börse gehört die erforderliche Ernsthaftigkeit für den eigenen Job und die ständige Bereitschaft, sich verbessern zu wollen. Giovanni Cicivelli beschreibt seine eigenen Erfahrungen als privater Trader. Er empfiehlt Neueinsteigern den eigenen Weg zum Erfolg zu suchen und nicht anderen Akteuren nacheifern zu wollen. Cicivelli beschreibt wie sein eigenes Money-Management in der Praxis funktioniert und warum Flexibilität und Disziplin manchmal wichtiger sind als theoretische Erwägungen. Denn am Ende muss man als Praktiker nur drei Dinge: Traden, Traden und Traden.

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  • Till Wollheim -
    Es ist nicht glaubhaft, daß die Hintermänner unbekannt seien. Vielmehr besteht bei interessierten Kreisen kein Interesse an der Aufklärung! Das ist das gleiche wie bei Leoni: natürlich kann man leicht nachvollziehen wo die 30 Mio gelandet sind!!

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