DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

Börsenexperte Egbert Prior: 2017 wird extrem!

Marc Faber hat sich festgelegt: Die Anleger müssen im kommenden Jahr mit herben Verlusten rechnen. Davon geht auch Egbert Prior, Herausgeber der Prior Börse aus. Allerdings gibt es seiner Meinung nach zunächst einmal viel zu verdienen an der Börse.

„Ich erwarte, dass der DAX bis zum Jahresende unter 10.000 Punkten steht, wobei er im Laufe des Jahres durchaus bis 15.000 Zähler steigen kann, vermutlich bis August“, so Egbert Prior in einem Gastbeitrag für den AKTIONÄR. „Für mich steht fest: 2017 tritt die Börse in ihre finale, die Übertreibungsphase, ein – und zwar nach acht Jahren Börsenhausse.“

Im historischen Mittel seien Bullenmärkte nur etwa halb so lang. Der Anstieg kurz vor einem Crash, Dienstmädchenhausse genannt, ist häufig am steilsten. Letztlich folgt der DAX nur der Wall Street, wo die Aktien bereits überteuert sind.“ Priors bitteres Fazit: „Irgendwann ist die Party eben vorbei.“

Dieser Meinung ist auch Marc Faber. Der Dauer-Bär erwartet für 2017 einen deutlichen Rücksetzer. „Es fällt bereits jetzt auf, dass viele Aktien neue 12-Monats-Tiefs erreicht haben, obwohl der Markt weiter ansteigt. Für mich ist das ein eindeutiges Zeichen.“

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  • Frank Reil -
    "Für mich steht fest: 2017 tritt die Börse in ihre Finale" - Gratulation, diese Leute wussten genau Bescheid. Das Gegenteil war der Fall: DAX und besonders DJ sind dramatisch gestiegen. Wie wär es mit etwas mehr Demut beim Aufstellen von "Prognosen"?

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