Infineon
- Werner Sperber - Redakteur

BO: Infineon ist bestens für die Zukunft gerüstet

Börse Online stuft die Zahlen von Infineon Technologies für das dritte Quartal des Ende September ablaufenden Geschäftsjahrs 2015/16 als solide ein. Der Umsatz des Halbleiter-Unternehmens stieg im Jahresvergleich um drei Prozent auf 1,63 Milliarden Euro und die operative Marge mit weiter aufsteigender Tendenz auf 15 Prozent. Der Gewinn legte um 70 Prozent auf 186 Millionen Euro zu. Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Reinhard Ploss bestätigte daraufhin die Ziele für das gesamte Wirtschaftsjahr. Demnach sollen die Erlöse um bis zu zwölf Prozent steigen und die operative Marge 15 bis 16 Prozent erreichen. Der Aktienkurs stand dennoch aufgrund der allgemeinen Börsenstimmung und wegen einer befürchteten Schwäche des Marktes für Smartphones unter Druck. Die Analysten der UBS schätzen, das Umsatzwachstum werde leicht unterhalb der Marke von zwölf Prozent liegen und die Marge bei 15,2 Prozent landen.

Dr.-Ing. Ploss bekräftigte zudem das langfristige Wachstumsziel von acht Prozent pro Jahr. Das ist für die insgesamt schrumpfende Halbleiterbranche ein Spitzenwert. Bislang hat der Vorstand gehalten, was es versprochen hat. Infineon baut vor allem Computerchips für die Automobilbranche. Dort steigt die Nachfrage wegen der Trends zur Digitalisierung, zu sich selbst fahrenden Autos und elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Infineon profitiert zudem von der Digitalisierung in der Industrie.

Börse Online erwartet zwar eine weitere Konsolidierung, wenn der Gesamtmarkt schwach bleibt. Das ist jedoch eine Einstiegsgelegenheit. Das Kursziel für die mit einem KGV von 17 für das nächste Jahr bewertete Aktie beträgt 17 Euro. Der Stop-Loss sollte bei 11,80 Euro gesetzt werden.


 

Wer braucht noch Banken?

Autor: Beck, Prof. Dr. Ralf
ISBN: 9783864702907
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 11.09.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Intelligente Start-ups krempeln unser tägliches Leben in immer mehr Bereichen um. Das gilt auch für den Bankensektor. In seinem neuen Buch untersucht Prof. Ralf Beck die Fintech-Branche und stellt fest: Mit ihrer Hilfe können wir uns weitgehend unabhängig von Banken machen! Fast alle Dienstleistungen, die Banken traditionell anbieten, bekomme ich als Kunde mittlerweile auch von anderen Anbietern – und oftmals schneller, besser und billiger. Der Autor wirft einen genauen Blick auf die aktuellsten Entwicklungen. Er zeigt, was die Bankkonkurrenten leisten und wie sich Privatpersonen, Unternehmer und Unternehmen aus dem Klammergriff der Banken befreien können.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: