Apple
- Werner Sperber - Redakteur

BO: Apple wird zu schlecht gesehen; Überraschungspotenzial

Börse Online verweist auf die Schätzungen der Analysten für die Gewinne der im US-Index S&P500 geführten Unternehmen im zweiten Quartal des laufenden Jahres. Ende März gingen diese Analysten noch von einem Rückgang im Jahresvergleich von 2,8 Prozent aus. Doch nun vermuten sie gar ein Sinken um 5,6 Prozent. Besonders deutlich verringerten die Analysten ihre Erwartungen für die Unternehmen aus der Informationstechnologie-Branche. Dort sollen die Gewinne nicht mehr um 0,2 sondern gar um 7,2 Prozent zurückgehen. Dieser Rückgang ist vor allem den Ansichten der Analysten zu Apple geschuldet.

Bislang schätzten die Analysten den Gewinn je Aktie von Apple auf 1,78 Dollar und nun nur mehr auf 1,40 Dollar. Der Vorstand von Apple erwartet für das abgelaufene Quartal einen Umsatz von 42 bis 43 Milliarden Dollar sowie eine Marge zwischen 37,5 und 38 Prozent. Dies entspräche einem Erlösrückgang um 13 Prozent sowie eine um 1,5 Prozentpunkte niedrigere Gewinnspanne. Ohne Sonderbelastungen, dürfte der Gewinn je Aktie deshalb im Jahresvergleich um rund 18 Prozent sinken. Die Analysten vermuten jedoch einen Rückgang um knapp 25 Prozent. Aufgrund dieses Unterschieds könnte Apple mit den Zahlen jedoch überraschen. Börse Online rät langfristig orientierten Anlegern dazu, die Aktie im Depot zu haben, denn im Technologie-Bereich führt kein Weg an Apple vorbei. Das KGV für das nächste Jahr beträgt 11, das Kursziel 100 Euro und der Stop-Loss sollte bei 79 Euro gesetzt werden.


 

Wo kommt das Geld eigentlich her?

Die Geschichten des Geldes
 
 

Autor: Kaul, Vivek / Vaupel, Michael
ISBN: 9783864703270
Seiten: 250
Erscheinungsdatum: 15.04.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart.

Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts.
Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

 

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