SGL Carbon
- Jochen Kauper - Redakteur

BMW küsst die SGL-Aktie wach

Die Aktie von SGL Carbon ist wieder zum Leben erwacht. Ausschlaggebend dafür war ein Bericht in der Zeitung Die Welt, wonach sich der Autobauer BMW auf eine stärkere Nachfrage für sein Elektroauto i3 vorbereite. Am 16. November hatten die Münchener ihren Elektroflitzer bei den Händlern vorgestellt. Bereits vorher lagen mehr als 10.000 Bestellungen vor. Die Basis für den i3 liefert das Joint Venture von BMW und SGL Carbon.


Starke Basis
Wackersdorf ist einer der beiden Standorte von SGL Automotive Carbon Fibers, der Gemeinschaftsfirma von BMW und SGL Carbon. Das zweite Werk steht in Moses Lake in den USA. Dort werden so genannte Carbonfaser-Matten geformt. Insgesamt rund 3.000 Tonnen pro Jahr. Das sind immerhin knapp sieben Prozent der gesamten Weltnachfrage! Anschließend gehen die Carbofaser-Matten ins BMW-Werk Landshut, die fertigen Karosserieteile dann nach Leipzig, wo sich die Endmontage des i3 befindet.

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Aufstieg

Weitere Kurstreiber für die SGL-Aktie ist der anstehende Aufstieg in den MDAX: Die Aktien des Immobilienunternehmens GSW müssen den Index verlassen. Die Papiere von SGL Carbon würden stattdessen am kommenden Mittwoch in den Aktienindex für mittlere Werte aufgenommen, teilte der Indexanbieter Deutsche Börse mit.



Kaufen
SGL Carbon hat rund 6.700 Mitarbeiter, verteilt auf 25 Produktionsstandorten, von Europa, über Nordamerika bis nach Asien. Zum 1. Januar 2014 wird der langjährige Vorstand Robert Koehler vom derzeitigen Aufsichtsratsmitglied Jürgen Koehler ersetzt. Auch das Sparprogramm „SGL2015“ wird für neue Impulse sorgen. Mehr zu SGL Carbon lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR.

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