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- Nikolas Kessler - Redakteur

Bitcoin & Co: IPO statt ICO – diese Krypto-Firmen wollen an die Börse

Bitcoin und die meisten anderen Top-Kryptowährungen haben sich auf Wochensicht kaum bewegt. Mit Blick auf die Lage an den weltweiten Aktienmärkten ist das durchaus als Erfolg zu werten – dort hat es in den letzten Tagen nämlich kräftig gerumpelt.

Für Krypto-Enthusiasten, die auf eine neue Rallye wie vor einem Jahr hoffen, ist ein Wochenplus von rund 0,4 Prozent am Gesamtmarkt aber dennoch wenig erquicklich. Die Richtungssuche dauert an, klare Signale, wohin die Reise mittelfristig geht, lassen auf sich warten.    

IPO statt ICO

Während mit den fallenden Kryptomärkten auch der ICO-Hype zuletzt deutlich abgeflaut ist, zieht es offenbar immer mehr Unternehmen aus dem Kryptospace auf das gute alte Börsenparkett.

Der Mining-Hardware-Hersteller Bitmain laboriert bereits seit Längerem an einem Börsengang in Hongkong herum – bisher gibt es dazu jedoch wenig Konkretes. Das chinesische Unternehmen steht wegen seiner großen Marktmacht und der Angst vor einer möglichen Zentralisierung des Bitcoins in der Kritik. Zudem sorgen nun angebliche Falschinformationen über frühere Finanzierungsrunden für Schlagzeilen. Beschleunigen wird das den Börsengang sicher nicht.

Auch das Mining-Start-up Bitfury erwägt unter anderem einen Börsengang als strategische Option. Wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, sei das Unternehmen bereits mit großen Investmentbanken in Kontakt getreten, um Listings in Amsterdam, London oder Hongkong auszuloten. Den Quellen zufolge könnte Bitfury ein IPO in den kommenden zwei Jahren und zu einer Bewertung von drei bis fünf Milliarden Dollar anstreben.

Nach Informationen von Krypto-Experte Ran Neuner plant auch die US-Kryptobörse Coinbase ihren Börsengang. Entsprechendes hat er am Donnerstag bei Twitter verkündet – Details dazu sollen bereits heute in seiner CNBC-Show „Cryptotrader“ folgen. Coinbase-Chef Asiff Hirji hatte bereits im vergangenen Jahr bestätigt, dass sein Unternehmen mittelfristig ein IPO anstreben könnte. Seitdem gab es immer wieder Spekulationen über den konkreten Zeitpunkt. 

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Autor Nikolas Keßler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

 
 

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