Biofrontera
- Marion Schlegel - Redakteurin

Biofrontera: Aktie gibt ordentlich Gas – dieses Angebot winkt jetzt den Aktionären

Die Aktie von Biofrontera präsentiert sich zum Wochenschluss extrem stark. Nachdem das Papier bereits am Donnerstag ordentlich zulegen konnte, gewinnt Biofrontera auch am Freitag mehr als zwei Prozent auf 7,20 Euro. Damit fehlt nicht mehr viel bis zum 2018er-Hoch, das gleichzeitig ein Mehrjahreshoch darstellt, das bei 7,63 Euro markiert wurde. Grund für die starke Performance ist die Erhöhung der Offerte von Maruho.

Seit April läuft ein Teilerwerbsangebot der Maruho Deutschland GmbH, eine Tochtergesellschaft des japanischen Pharmaunternehmens Maruho Co. Das ursprüngliche Angebot erhielten Aktionäre von Biofrontera die Möglichkeit, ihre auf den Namen lautenden Stückaktien der Biofrontera AG zu einem Preis von 6,60 Euro pro Aktie in bar anzudienen.

Nun hat Maruho seinen Angebotspreis erhöht. Demnach bieten die Japaner nun 7,20 Euro Aktie in bar. Der neue Angebotspreis entspricht einer Prämie von 27,2 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs der Biofrontera-Aktie am 1. April 2019, dem letzten unbeeinflussten Kurs vor der Ankündigung des ursprünglichen Angebots.

Das aufgestockte Angebot trägt veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung, heißt es in einer Mitteilung von Biofrontera. Der neue Angebotspreis reflektiere insbesondere den besser als erwarteten Ausblick der Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr. So hatte der Vorstand am 29. April in seiner Prognose den angestrebten Breakeven bereits für das vierte Quartal 2019 und damit früher als bislang erwartet in Aussicht gestellt. Im Zusammenspiel mit günstigen Rahmenbedingungen und anderen positiven Unternehmensmeldungen der jüngsten Vergangenheit hatte dies zu einem Kursanstieg der Biofrontera-Aktie an der Börse geführt.

Die Annahmefrist endet am 24. Juni 2019, 24:00 Uhr (MESZ). Das Angebot gilt weiterhin für insgesamt 4.322.530 auf den Namen lautende Stückaktien der Biofrontera AG, womit Maruho seine Beteiligung von derzeit rund 20,3 Prozent auf 29,99 Prozent aufstocken würde. Sollte mehr als die angestrebte Anzahl an Aktien in das Angebot angedient werden, so erfolgt die Annahme „pro rata“.

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