Bayer
- Marion Schlegel - Redakteurin

Bayer-Aktie mit Jahrestief: So handeln Sie jetzt richtig!

Seit Jahresbeginn hat die Bayer-Aktie bereits zehn Prozent verloren. Zudem erhielt das Papier auch keinen Rückenwind in Form positiver Analystenstimmen.

So hat Daniel Wendorff von der Commerzbank seine Einstufung nach einer institutseigenen Unternehmenskonferenz auf "Hold" mit einem Kursziel von 121 Euro belassen. Die Aussagen des Pharma- und Chemiekonzerns stimmten zuversichtlich, schrieb Wendorff in einer Studie. Die Tochter Covestro sollte weiter von fallenden Rohstoffpreisen profitieren und die Integration des von Merck & Co übernommenen Geschäfts gehe gut voran. Zwar belasteten die Wechselkurse und CropScience dürfte 2016 mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, doch an seinen Konzern-Prognosen ändere das nichts.

Dazu haben auch die Experten vom Bankhaus Lampe ihr Kursziel von 149 Euro auf 130 Euro gesenkt.

Kursziel 150 Euro

Dass sich Experten von der US-Investmentbank Goldman Sachs prinzipiell optimistischer zeigen als der Konsens, zeigt sich auch bei der Einstufung von Keyur Parekh. Parekh hat das Papier auf "Buy" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Er bleibe wegen fortgesetzter innovativer Verbesserungen und eines umsatzgetriebenen Wachstums bei seiner positiven Einschätzung der europäischen Pharmabranche, so der Analyst in einer Studie. Novo Nordisk und Roche seien am besten aufgestellt, doch auch Bayer und GlaxoSmithKline zählten zu den vom ihm präferierten Werten.

Mit den jüngsten Kursverlusten hat die Bayer-Aktie bestätigt, dass seit dem Allzeithoch von 146,45 Euro eine Top-Formation vorlag. Verständlicherweise notiert das Papier unter der 200-Tage-Linie. Der Blick auf den 5-Jahreschart verdeutlicht diesen Eindruck. Denn die jahrelange Aufwärtsbewegung seit dem Jahrestief bei 35,36 Euro ist auch seit einigen Monaten Geschichte.

Was tun?

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(Mit Material von dpa-AFX)

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