Bayer
- André Fischer - Redakteur

Bayer: kein Ende der Hiobsbotschaften

Bei Bayer mehren sich die Hiobsbotschaften. So starb erst kürzlich eine Frau an Leberversagen, die das Bayer-Mittel Iberogast eingenommen hatte. Zuvor schwelte der Streit um das Mohngewächs Schöllkraut – welches in Iberogast enthalten ist – bereits seit gut zehn Jahren. Zudem dauern die Lieferprobleme bei Aspirin an. Dieser Engpass ist heikel, da der Health-Care-Konzern in Deutschland der einzige Anbieter des für Herzinfarktpatienten wichtigen Medikaments ist. Der Engpass bei Aspirin könnte unter Umständen bis zum Jahresende andauern, was Umsatzausfälle nach sich ziehen dürfte. 

Aber auch der Unkrautvernichter Glyphosat gerät immer weiter unter Druck. So zeigen neue Forschungen der Universtiy of Texas in Austin, dass Honigbienen, die Glyphosat ausgesetzt sind, deutliche Schäden der Darmflora davontragen und damit anfälliger für Infektionen und Tod durch schädliche Bakterien sind.  

Monsanto als Milliardengrab

Es verdichten sich zunehmend die Anzeichen, dass sich die Übernahme von Monsanto in der Rückschau als Milliardengrab herausstellen könnte. Vorsichtige Anleger sollten daher von der Bayer-Aktie weiterhin die Finger lassen.

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