BASF
- Stefan Limmer - Redakteur

BASF: Expansion in Asien schreitet voran

Der weltweit führende Chemiekonzern BASF hat eine 150 Millionen Euro teure Produktionsstätte in Indien eröffnet. Erst im September hatte der DAX-Konzern ein neues Forschungszentrum in Südkorea in Betrieb genommen, im August fiel der Startschuss für die Investition einer dreistelligen Millionensumme zur Kunststoffproduktion in China. Die BASF-Aktie steht indes weiter unter Verkaufsdruck.

Durch die Investitionen soll die Wettbewerbsfähigkeit auf dem wichtigen indischen Markt solle langfristig gesteigert werden, sagte BASF-Südasien-Chef Raman Ramachandran laut Mitteilung. Am neuen Standort werden unter anderem Inhaltsstoffe für Hygieneprodukte hergestellt. Daneben wird das Kunststoff-Vorprodukt MDI produziert, das in der Schuh-, Automobil-, Bau- und Möbelindustrie verwendet wird. Hinzu kommen Rohstoffe für die Papier- und Klebstoffindustrie. Insgesamt will BASF zwischen 2013 und 2020 zehn Milliarden Euro in Asien investieren. 

Unter Druck

Trotz der guten Aussichten steht die BASF-Aktie seit Wochen unter massivem Verkaufsdruck. Gerüchte um eine mögliche Prognosesenkung belasteten den Kurs. Der Titel hat zuletzt wichtige Unterstützungen gerissen und notiert auf einem Jahrestief. Zuletzt wurde auch die wichtige 70-Euro-Marke gerissen. Nun droht ein weiterer Kursrutsch bis in den Bereich von 65 Euro.

Langfristig gut

Durch die Kursschwäche wurde auch der vom AKTIONÄR empfohlene Stopp bei 69 Euro ausgelöst. Mit einem KGV für 2015 von 12 ist der der Chemieriese für einen Weltkonzern moderat bewertet. Zudem ist BASF sehr gut aufgestellt. Anleger können daher bei 65 Euro ein Abstauberlimit setzen.  

(mit Material von dpa-AFX)

 

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