BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Ein großer Schritt für den Konzern und ein kleiner Schritt für die Aktie

Der Chemieriese BASF errichtet für zehn Milliarden Euro einen Verbundstandort im chinesischen Guangdong. Der weltweit drittgrößte Standort des DAX-Konzerns soll den Absatz in China und anderen asiatischen Ländern ab 2026 kräftig ankurbeln. Die Aktie legt indes schon jetzt leicht zu.

Aufgrund der weiteren Öffnung des chinesischen Markts darf BASF die neuen Anlagen komplett in Eigenregie bauen. Bisher musste man als ausländischer Konzern dafür auch immer einen chinesischen Partner mit ins Boot holen. Die ersten Produktionsstätten sollen bis 2026 fertig sein. Der gesamte Komplex soll bis 2030 errichtet sein. Guangdong wäre dann nach dem Firmenstammsitz in Ludwigshafen und den Verbundanlagen im belgischen Antwerpen der drittgrößte BASF-Standort.

Chartbild aufgehellt
Indes hat sich das Chartbild der Aktie wieder etwas aufgehellt. Der Unterstützungsbereich bei 80 Euro konnte verteidigt werden. Im frühen Handel wurde zudem ein „kleines“ Kaufsignal in Form eines neuen 10-Tage-Hochs markiert. Rein fundamental betrachtet sieht es für BASF weiterhin gut aus. Langfristig orientierte Anleger können daher an Bord bleiben. Der Stoppkurs sollte bei 75,00 Euro belassen werden.

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