BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Der Lack ist ab

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF wird sein Geschäft mit Industrielacken an den niederländischen Konkurrenten Akzo Nobel verkaufen. Der DAX-Konzern erklärte, dass sich der Kaufpreis für die Sparte auf 475 Millionen Euro beläuft. Bereits in der vergangenen Woche hatten beide Chemieunternehmen entsprechende Gespräche bestätigt.

Der Verkauf soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Zunächst einmal müsse mit den Arbeitgebervertretern gesprochen werden und die Kartellbehörden der Transaktion zustimmen. Der Konzern setzte mit den zur Coatings-Sparte gehörenden Industrielacken 2015 rund 300 Millionen Euro um. Ende November hatte bereits das für Katalysatoren, Lacke und Nordamerika zuständige BASF-Vorstandsmitglied Wayne T. Smith zum Industrielacke-Geschäft gesagt, es sei profitabel , aber für die BASF eher ein kleiner Bereich.

An der Seitenlinie verharren
Leider passt die Überschrift „Der Lack ist ab“ derzeit auch zur Aktie. Da das Marktumfeld derzeit schwierig ist und das Chartbild noch angeschlagen ist, sollten Anleger aktuell noch an der Seitenlinie verharren und eine Bodenbildung abwarten.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

BASF-Aktie: Ein hartes Urteil

Die BASF-Aktie zählt am Dienstag zu den stärksten Werten im DAX. Aus charttechnischer Sicht steht der Ausbruch nun kurz bevor. Von den Analysten gibt es derzeit allerdings keinen Rückenwind. Im Gegenteil: Die Schweizer Bank Credit Suisse hat ihre Verkaufsempfehlung bestätigt. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Das tut weh

Nachdem die Aktie von BASF zuletzt deutlich zulegen konnte und der Weg aus charttechnischer Sicht bis knapp 76 Euro zunächst frei war, folgte nun die Korrektur, wodurch sich das Chartbild wieder merklich eingetrübt hat. Und auch von Seiten der Analysten kommt vorerst kein Rückenwind. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Rückzug – und jetzt

Die BASF-Tochter Wintershall hat mit anderen westeuropäischen Energieunternehmen den Antrag in Polen auf eine Beteiligung an der Gaspipeline Nord Stream 2 zurückgezogen. "Wir treten der Nord Stream 2 AG jetzt nicht bei, sind aber an der Umsetzung des Projektes weiterhin sehr interessiert und … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF drückt weiter auf das Gaspedal

Der Iran will zum größten Produzenten in der Petrochemie am Persischen Golf aufsteigen und deutsche Konzerne wollen daran mitverdienen. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF prüfe eine Investition von vier Milliarden Dollar, berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf … mehr