BASF
- Stefan Limmer - Redakteur

BASF: Das sagt die Deutsche Bank zu dem Top-Performer

Der DAX ist im ersten Quartal um über 20 Prozent gestiegen. BASF war eine der Aktien, die den deutschen Leitindex noch outperformt hab. Seit Jahresanfang steht ein Plus von rund 30 Prozent zu Buche. Auch die Analysten haben sich wieder zu Wort gemeldet – unter anderem die Deutsche Bank.

Analyst Tim Jones sieht trotz der Rallye in den vergangenen Monaten noch Aufwärtspotenzial. Er bestätigte das Kursziel von 97 Euro und das „Buy“-Rating für die BASF-Aktie. Obwohl das Nachfrage-Umfeld weiter schwach bleibe, rechne er am 30. April mit robusten Ergebnissen für das erste Quartal des Chemiekonzerns, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie. Im Schnitt gehen die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten mit einem Umsatz von 19,4 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 19,4 Milliarden Euro) und einem Gewinn in Höhe von 1,59 Euro je Aktie (Vorjahreszeitraum: 1,64 Euro/Aktie).

Das Analysehaus Independent Research erhöhte das Kursziel für die DAX-Aktie von 91 auf 96 Euro. „Die Aktie des Chemieunternehmens habe sich im März im Monatsvergleich deutlich besser als der DAX entwickelt, was auf die positive Ergebnisentwicklung im vierten Quartal zurückgeführt werden könnte“, so Analyst Christoph Schöndube in seiner Studie. Dabei habe BASF neben dem Agrargeschäft von höheren Ergebnisbeiträgen der Petrochemie profitiert. Dieser Trend sollte sich vorerst fortsetzen.

Top-Aktie

BASF ist breit aufgestellt und verfügt über ein gutes Management. Die Bewertung ist mit einem 2015er KGV von 16 noch moderat. Die Aktie notiert derzeit zudem auf einem Allzeithoch. Aus charttechnischer Sicht liegen somit keine Hürden mehr im Weg. Als zusätzliches Kaufargument spricht die Dividendenrendite von rund drei Prozent eine eindeutige Sprache. Investierte Anleger bleiben dabei. Dreistellige Kurse dürften nur noch eine Frage der Zeit sein.

(mit Material von dpa-AFX)

 

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