Gold
- DER AKTIONÄR

Gold: Liegt das Schlimmste hinter uns?

Der Goldpreis stabilisiert sich über der Marke von 1.300 Dollar. Doch Anleger bleiben skeptisch. Niemand ist derzeit bereit, größere Beträge in den Goldmarkt zu investieren. Zu frisch sind die Erinnerungen an das vergangene Jahr, als der Goldpreis regelrecht eingebrochen ist.

Dennoch ist Markus Bußler, Rohstoffexperte beim Anlegermagazin DER AKTIONÄR, im Interview mit dem Deutschen Anlegerfernsehen DAF zuversichtlich, dass das Schlimmste hinter dem Goldpreis liegen dürfte. „Noch ist das Ganze etwas wackelig“, sagt er mit Blick auf die Charts. „Aber die Chancen steigen, dass wir das Schlimmste überstanden haben.“ Er rät nach wie vor dazu, in ausgesuchte Rohstoffaktien zu investieren.

Günstig bewertet
Rohstoffaktien seien historisch gesehen günstig – und dennoch würden die Anleger lieber auf die schon weitaus höher bewerteten Standardaktien zurückgreifen. Dies sei zwar verständlich, da mit diesen Aktien in den vergangenen Monaten eine weitaus höhere Rendite erzielt worden sei. Doch mittlerweile seien diese Aktien nicht mehr günstig. Und günstige Alternativen finde man derzeit vor allem im Rohstoffbereich. Auch wenn es sehr antizyklisch sei: Rohstoffaktien hätten seiner Ansicht nach im Moment das bessere Chance/Risiko-Verhältnis.

Als „äußerst spannend“ bezeichnet Bußler die Gespräche von Barrick Gold mit dem größten chinesischen Goldproduzenten. Bahnt sich hier etwas Größeres an? Theoretisch könnte es sein, dass sich die Chinesen direkt an Barrick Gold beteiligen. „Eine Übernahme von Barrick Gold als Nummer eins der Branche klingt auf den ersten Blick utopisch“, sagt Bußler. Doch ganz ausschließen will er sie nicht. Das gesamt Interview können Sie gleich hier abrufen.

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