Banco Santander
- Thorsten Küfner - Redakteur

Banco Santander: Dividendenperle vor dem Ausbruch

Spanien erholt sich weiter von der schweren Wirtschaftskrise und die größte Bank des Landes profitiert davon. So hat die Aktie der Banco Santander in den vergangenen Monaten bereits kräftig zulegen können. Lediglich an der Marke von 7,24 Euro biss sich der Kurs bislang noch die Zähne aus.

Denn nach dem Rücksetzer Anfang April hat sich der Kurs wieder erholt und nähert sich langsam wieder dem Widerstand an. Gelingt der Sprung über diese hartnäckige Hürde, wäre der Weg nach oben anschließend bis etwa 8,20 Euro frei. Rückenwind erhielt die Aktie indes von der Meldung, wonach die spanische Wirtschaft im ersten Quartal 2014 endlich wieder gewachsen ist. So belief sich das Plus zwar lediglich auf 0,4 Prozent, es war allerdings der erste Zuwachs seit sechs Jahren.

Zudem sollen die Volkswirtschaften in Lateinamerika, wo die Banco Santander mittlerweile rund die Hälfte ihrer Erträge generiert, 2014 wieder etwas stärker wachsen als 2013. Experten rechnen mit einem durchschnittlichen Plus von 2,7 Prozent.

Stoppkurs nachziehen

Die Aktie der Banco Santander ist allerdings nicht nur aus charttechnischer Sicht attraktiv. Das global hervorragend aufgestellte Unternehmen ist an der Börse mit einem KGV von 12, einem KBV von 1,2 und einer satten Dividendenrendite von rund sieben Prozent immer noch günstig bewertet und bleibt ein Kauf. Der Stopp sollte auf 5,60 Euro nachgezogen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Banco Santander: Brasilien stürzt ab

Anleger in Brasilien haben gestern starke Nerven gebraucht. Der Handel an der Börse wurde ausgesetzt, nachdem der Leitindex Bovespa um mehr als zehn Prozent in die Tiefe stürzte. Auslöser waren Vorwürfe gegen Präsident Michel Temer, Schmiergeldzahlungen an den ehemaligen Parlamentspräsidenten … mehr