Aurora Cannabis
- Marion Schlegel - Redakteurin

Aurora Cannabis: Aktie kommt ins Stocken – was ist da los?

Die Legalisierung von Cannabis schreitet immer weiter voran. Seit im Oktober vergangenen Jahres Kanada Cannabis vollständig legalisiert hat, gibt es auch in anderen Ländern immer mehr Bestrebungen dahingehend. Auch in den USA kann man beobachten, dass sich das Ganze mehr und mehr in diese Richtung bewegt. Ein starkes Zeichen: Präsident Trump unterzeichnete im Dezember das Landwirtschaftsgesetz Farm Bill und gab grünes Licht für Hanf und Hanf-basiertes Cannabidiol. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat ihr allererstes aus Cannabis gewonnenes Medikament zugelassen. Die FDA erklärte zudem, dass sie hofft, den Unternehmen effizientere „Wege“ zu ermöglichen, Cannabis und Cannabis-Produkte, einschließlich Cannabidiol (CBD), in den zwischenstaatlichen Handel einzuführen und zu vermarkten. Zudem legalisierten bereits eine Reihe von US-Bundesstaaten Cannabis.

Und auch im Bundesstaat Maryland gibt es entsprechende Schritte. Während in den meisten Bundesstaaten Volksentscheide zur Legalisierung geführt haben, plant die Politik dort selbst diesen Schritt. Vorgesehen ist, dass Personen über 21 Cannabis besitzen, konsumieren, anbauen und kaufen dürften. Bis zu vier Pflanzen sollen im Eigenanbau erlaubt sein.

Aurora Cannabis: Warten auf die Zahlen

Im Zuge der immer weitergehenden Legalisierung von Cannabis, hat die gesamte Branche in den vergangenen Wochen ihr Comeback gefeiert. Auch die Aktie von Aurora Cannabis hat seit ihrem Dezembertief bei 6,21 Kanadische Dollar deutlich zugelegt. Zwischenzeitlich ging es mehr als 70 Prozent nach oben. Derzeit hängt der Wert aber am Widerstand in Form des Novemberhochs 2018 fest. Zudem präsentieren sich die Anleger im Vorfeld der Veröffentlichung der Zahlen für das zweite Quartal (per 31.12.) des vergangenen Geschäftsjahres etwas zurückhaltend. Diese werden heute Abend veröffentlicht. Der Conference Call findet am 11. Februar, 18 Uhr Eastern Time (24 Uhr MEZ) statt. Anleger bleiben weiter investiert, sichern ihre Positionen aber mit einem Stopp im Bereich von acht Kanadischen Dollar, umgerechnet etwa 5,30 Euro, ab.

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