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Augusta - Restrukturierung abgeschlossen

Die Augusta Technologie AG ist wieder auf Kurs, wie die heute vorgelegten Halbjahreszahlen belegen: So konnte im ersten Halbjahr ein positives EBITDA erwirtschaftet und der Periodenfehlbetrag deutlich reduziert werden.

Die Augusta Technologie AG ist wieder auf Kurs, wie die heute vorgelegten Halbjahreszahlen belegen: So konnte im ersten Halbjahr ein positives EBITDA erwirtschaftet und der Periodenfehlbetrag deutlich reduziert werden.

Von Stefan Eichner

Das im Prime Standard notierte Unternehmen hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Konzernumsatz in Höhe von 98,5 Millionen Euro erzielt. Bereinigt - sprich ohne die entkonsolidierte Data Display Gruppe - lag der Umsatz leicht über dem Vorjahreswert von 93 Millionen Euro.

Das Geschäftsfeld Sensor Systems schnitt mit einem Umsatz in Höhe von 39,1 Millionen Euro deutlich besser ab als im ersten Halbjahr 2004 (33,6 Millionen Euro). Im Segment IT Systems stieg der Umsatz von 17,1 Millionen Euro auf 20,0 Millionen Euro. Lediglich der Bereich Communication Systems blieb mit 39,3 Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert von 42,3 Millionen Euro zurück.

Deutliche Ergebnisverbesserung

Das EBITDA war im Berichtszeitraum mit 4,0 Millionen Euro positiv, nachdem im ersten Halbjahr 2004 noch ein deutlicher Verlust von 11,0 Millionen zu Buche stand. Ähnlich sieht die Entwicklung bei EBIT aus: Hier konnte sich Augusta von minus 13,7 Millionen im Vorjahr auf 1,7 Millionen deutlich verbessern. Allerdings steht insgesamt im Halbjahr noch ein Periodenfehlbetrag in Höhe von 700.000 Euro und ein Verlust je Aktie 12 Cent in den Büchern.

Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 31,7 %. Die Verschuldung aus der Wandelanleihe von ursprünglich 75,0 Millionen Euro wurde auf 13,2 Millionen, fällig zum 4. November 2007, reduziert. Darüber hinaus wurde ein neuer Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Oktober 2007 geschlossen.

Die Restrukturierungsaufwendungen lagen bei 3,4 Milionen Euro und sind nach Angaben des Konzerns mehrheitlich der finanziellen Restrukturierung der AG zuzuordnen.

Die Augusta-Aktie verliert bis 16.15 Uhr 4,7 % auf 5,05 Euro.

 

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