Merck
- Michel Doepke - Redakteur

ASCO Meeting nimmt Fahrt auf: Roche und Merck & Co im Kampf um die Krone

Immunonkologische Präparate gegen Lungenkrebs haben sich längst als Behandlungsoption etabliert. Doch den größten Teil des Kuchens teilen sich mit Roche, Bristol-Myers Squibb, Astrazeneca sowie Merck & Co vier namhafte Unternehmen auf. Umso größer ist also die Spannung, wie die Medikamente in Langzeitstudien abschneiden. Auf dem diesjährigen ASCO Meeting hat Roche für den Hoffnungsträger Tecentriq in Kombination mit einer Chemotherapie überzeugt. Doch Merck & Co schlägt zurück.

Dank der positiven Resultate aus der Keynote-407-Studie festigt Merck & Co die Spitzenposition im Rennen um das beste immunonkologische Medikament zur Behandlung von Lungenkrebs. Die Überlebensrate ohne Fortschreiten der Krankheit belief sich auf ordentliche 36 Prozent.

Tecentriq von Roche kommt in Kombination mit einer Chemotherapie lediglich auf einen Wert von 29 Prozent in der IMpower31-Studie. Damit hat sich die Überlebensrate nach einem Zeitraum von zwölf Monaten verdoppelt. Die Schweizer werden die Studie fortsetzen, um weitere langfristige Erkenntnisse zu Tecentriq zu gewinnen.

Roche kaufen, Merck & Co beobachten

Auch wenn Roche im direkten Vergleich auf dem ASCO Meeting in Chicago gegeünber Merck & Co keinen Punktsieg landen konnte – für den AKTIONÄR bietet die Korrektur der letzten Monate einen attraktiven, langfristigen Einstiegszeitpunkt. Merck & Co hingegen bleibt auf der Beobachtungsliste.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Michel Doepke | 0 Kommentare

Roche und Merck & Co geben nach: Trump gewinnt

Immer mehr Pharma-Konzerne folgen Pfizer und verzichten vorerst auf die Erhöhung von Medikamentenpreisen in den USA. Nachdem bereits Novartis angekündigt hat, auf Preisanhebungen zu verzichten, ziehen nun Merck & Co sowie der Schweizer Konzern Roche nach. Spannend: Seit der Pfizer-Ankündigung … mehr
| Michel Doepke | 0 Kommentare

Merck & Co auf Übernahmejagd: 160 Prozent Aufschlag!

Merck & Co reagiert auf stagnierende Umsätze und verstärkt sich im Bereich der Immunonkologie – mit der Übernahme des australischen Biotech-Unternehmens Viralytics. Die Amerikaner sind bereit, eine Prämie von satten 160 Prozent und damit 394 Millionen Dollar zu zahlen. Und das aus einem guten Grund. mehr