Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Argentinien im Fokus: Gazprom expandiert weiter

Wie die russische Tageszeitung Vedomosti berichtet, will Gazprom seine Expansion weiter fortsetzen. Demnach befindet sich der weltgrößte Gasproduzent aktuell in Verhandlungen über eine Beteiligung an einem Gasvorkommen in Argentinien, das von der BASF-Tochter Wintershall betrieben wird.

Gazprom will sich der Meldung zufolge Anteile an den Gasfeldern Carina und Aries sichern. Ähnlich wie zuvor bei den Verträgen mit China und Österreichs OMV dürfte auch hier bei einem Besuch von Staatspräsident Putin der vertrag unterzeichnet werden. Putin soll Mitte Juli ins südamerikanische Land reisen. Gazprom und Wintershall wollten die Berichte bislang nicht kommentieren.

Mutige greifen zu

Die Expansion im Ausland ist ein durchaus sinnvoller Schritt, da Gazprom sehr stark von den Gasvorkommen im Heimatland abhängig ist. Die Aktie bleibt angesichts der mit einem KGV von 3 und einem KBV von 0,3 immer noch enorm günstigen Bewertung weiter ein klarer Kauf. Bestehende Positionen sollten bei 4,70 Euro abgesichert werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Schärfere US-Sanktionen sind … gut!

Der US-Kongress hat sich klar für verschärfte Russland-Sanktionen ausgesprochen. Stimmen noch der Senat und Präsident Trump zu, wird Gazproms Prestigeprojekt Nord Stream 2 stark gefährdet, da dadurch den westlichen Partnern für die Pipeline Strafen drohen. Doch in zumindest einem Punkt könnte dies … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Der Tag der Entscheidung

Es ist eines der prestigeträchtigsten Pipeline-Projekte für den Erdgasriesen Gazprom: die zweite Ostseepipeline Nord Stream 2. Doch sollten sich die US-Kongressabgeordneten heute dazu entschließen, die Sanktionen gegen Russland weiter zu verschärfen, würde dieses Projekt massiv gefährdet werden. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Schicksalstag für Gazprom, Shell & Co

Aktionäre von Gazprom, Shell und anderer Energiefirmen dürften heute gespannt nach St. Petersburg blicken. Denn dort treffen sich Vertreter der OPEC und anderer wichtiger Fördernationen wie Russland, um über das weitere Vorgehen bei der Stabilisierung der Ölpreise zu beraten. Die Marktteilnehmer … mehr