LPKF Laser & Electronics
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Apple-Schreck Xiaomi treibt LPKF-Geschäfte an

Kein Smartphonehersteller wächst schneller als Xiaomi. Erst 2010 gegründet, ist der Newcomer in China bereits an Samsung und Apple vorbeigezogen. Das Erfolgsgeheimnis: Xiaomi baut nicht nur hochwertige und preiswerte Smartphones und Tablets – sondern schaffte es zudem, ein cooles Image aufzubauen. Xiaomi-Chef Lei Jun zeigt Kundennähe und nahm etwa öffentlich an der IceBucketChallenge teil:

Profiteur der deutlich dreistelligen Wachstumsraten von Xiaomi sind Zulieferer wie Atmel, Dialog Semiconductor und auch LKPF. So wird das Geschäft mit Maschinen für die Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) von einer hohen Nachfrage aus China getrieben, nachdem der neue Smartphone-Star Xiaomi auf LPKF-Technik setzt. Hauck & Aufhäuser rechnet daher mit EBIT-Margen jenseits von 20 Prozent und sieht das Kursziel bei 18 Euro.

Robuste Nachfrage

Das Management von LPKF befand sich in der vergangenen Woche auf Roadshow und konnte offensichtlich Investoren überzeugen. Die wichtigsten Erkenntnisse daraus: Die Prognose für 2014 wird aufrechterhalten und die Nachfrage zeigt sich robust. Das Management steht für 2014 weiterhin zur Umsatzprognose von 132 bis 140 Millionen Euro bei einer operativen Marge von 15 bis 17 Prozent.

Die LPKF-Aktie befindet sich im Aktien-Musterdepot des AKTIONÄR und bleibt kaufenswert.

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