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- DER AKTIONÄR

Apple nach Absturz: Drastisch schwächere Umsatzdynamik

Den Apple-Aktionären dürften die letzten Wochen Kopfzerbrechen bereitet haben. Der Kurs der Kalifornier verlor binnen 14 Tagen fast zwölf Prozent. Rund 100 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung wurden vernichtet. Das Unterschreiten der 200-Tage-Linie erzeugte zusätzlichen Verkaufsdruck. Nach sieben Verlusttagen in Folge konnte die Aktie am Mittwoch wieder im Plus schließen.

Merril Lynch: Sorgen um Umsatzdynamik

Der US-Investmentbank Merril Lynch bereitet vor allem eine deutlich schwächere Umsatzdynamik aufgrund des nachlassenden iPhone-Wachstums Sorgen. Zudem bräuchten Neuerungen wie die Apple Watch, Apple Pay und Apple Music noch etwas Anlaufzeit, so die Experten. Die Analysten senkten ihr Kursziel für Apple von 142 auf 130 Dollar und korrigierten ihre Empfehlung von „Kaufen“ auf „Neutral“.

Die Experten des Analysehauses Independent Research hingegen stuften die Apple-Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch. Das Kursziel blieb unverändert bei 145 Dollar. An der sehr guten langfristigen Perspektive habe sich auch durch die Vorlage der Zahlen nichts geändert, schrieb Analyst Markus Friebel. Er stufte das Papier aufgrund der Kombination aus einer sehr niedrigen Bewertung, einem langfristig starken und stabilen Wachstum und einiger zu erwartender neuer Impulsgeber wie der Apple Watch sowie neuen Diensten wie Apple Music und Aktivitäten im Automobilbereich hoch.

 

Mehr dazu im Heft

Der Riese Apple ist angeschlagen. Vor allem Gerüchte über einen sinkenden Marktanteil in China bereiten Sorgen. Zuletzt ist die nun an die 200-Tage-Linie herangelaufen, die eine wichtige Unterstützung darstellt. Rutscht das Papier nachhaltig darunter, wäre dies vorerst als Verkaufssignal zu werten. Mehr Informationen zu der Aktie lesen Sie in der nächsten Ausgabe, die bereits morgen ab 23 Uhr als E-Paper verfügbar ist.

 

(Mit Material von dpa-AFX)


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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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