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Apple mit neuem Vertriebsmodell: Wird das iPhone 6S ein Kassenschlager?

Gut 6.000 Zuschauer, darunter rund 500 Journalisten: Die Präsentation der neuen iPhones von Apple im Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco stellte jüngste Auftritte von US-Präsident Barack Obama in der Westküsten-Metropole in den Schatten.

Das neue iPhone hat interessante Innovationen: Das Display kann nun mit "3D Touch" zwischen verschiedenen Druckbewegungen der Finger unterscheiden. Drückt man kurz und heftig ein Icon auf dem Bildschirm, klappt ein Kontext-Menü für einem Schnellzugriff auf besonders häufig gebrauchte Funktionen aus. PC-Anwender kennen diese Funktion, wenn sie mit der rechten Maustaste auf ihrem Rechner ein Kontextmenü aufrufen. In der Nachrichten-App kann man mit diesem Fingerdruck auf eine übermittelte Uhrzeit im Kalender nachschauen, ob man zu diesem Zeitpunkt schon was vorhat. Ein Druck auf eine Flugnummer zeigt, ob der Flieger pünktlich ist.

Schnellerer Prozessor

Weiterhin rüstet Apple bei der Hardware auf und spendiert den beiden Kameras im iPhone mehr Pixel. Außerdem mutieren einzelne Fotoschnappschüsse zu Minivideos, weil die Szene vor und nach dem Druck auf den Auslöser jeweils 1,5 Sekunden lang gefilmt wird. Der verbaute A9-Chip ist nach Angaben von Apple 70 Prozent schneller als der A8 beim Hauptprozessor und 90 Prozent flotter bei der Grafik. Die zusätzliche Rechenpower können vor allem Spiele gut vertragen, die sich immer stärker dem Niveau ausgewachsener Konsolen-Games nähern.

Abo-Modell

Den Absatzerfolg des iPhones könnte auch maßgeblich ein neues Vertriebsmodell beeinflussen, das Marketing-Chef Phil Schiller ankündigte. Apple wird zunächst nur in den Apple Stores in den USA eine Art iPhone-Abo ab 32 Dollar im Monat anbieten, bei dem der Vertrag zwar mindestens zwei Jahre läuft, die Hardware aber jedes Jahr auf den aktuellen Stand gebracht wird.

Unabhängiger von Telefongesellschaften

Bislang wechseln viele iPhone-Besitzer alle zwei Jahre ihr Smartphone, weil sie bei ihrer Telefongesellschaft einen Vertrag unterschrieben haben, der alle 24 Monate einen subventionierten Bezug eines neuen Modells ermöglicht. Duch das neue Abo-Modell könnten iPhone-Interessierte, die sich das neue Gerät nicht sofort leisten können, trotzdem zugreifen.

(Mit Material von dpa-AFX)


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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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