Apple
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Apple-Crash wegen China

Die Apple-Aktie ist in den letzten Handelstagen mit fünf Prozent deutlich nach unten gerutscht. Gründe dafür gibt es einige. Der Aktien-Crash in China könnte einigen Analysten zufolge zu einer Kaufzurückhaltung von chinesischen Kunden führen. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach der Apple Watch offenbar an Fahrt verliert und weit von den anfänglich sehr optimistischen Prognosen entfernt ist. Analysten haben in den letzten Tagen im Schnitt um immerhin zwei Prozent ihre Gewinnprognosen für das laufende Jahr gesenkt.

 


Größte Sorge der Anleger ist aber (siehe auch DAF-Video „Vorsicht bei Apple“), dass der Hauptumsatz- und gewinnbringer, das iPhone, schwächelt. In Südkorea hat sich der iPhone-Marktanteil bereits halbiert. Die Rekordverkäufe des letzten Jahres als das endlich größere Display zu einem Ansturm auf das Smartphone führte, dürften nicht mehr getoppt werden. Auch Analysten der Deutschen Bank und Pacific Crest fürchten mittlerweile eine deutliche Abnahme des Wachstum oder sogar ein Schrumpfen der iPhone-Umsätze.


Kaufsignal abwarten
Ende Juli legt Apple seine Quartalszahlen vor. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Meinung: Neueinsteiger sollten angesichts fehlender charttechnischer Impulse – mittlerweile gibt es sogar eine deutliche Eintrübung – abwarten. Nach zwei extrem starken Quartalen und einer starken Kursrallye wird die Luft bei Apple nun dünner.

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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