Inbev
- Andreas Deutsch - Redakteur

AB Inbev: Eine Weltmacht entsteht

Dem Brauerei-Riesen Anheuser-Busch Inbev ist mit der Milliardenübernahme von SABMiller ein Coup gelungen, der die ganze Branche durchschüttelt. Der Deal kommt bei den Analysten gut an. Die Aktie ist ein Kauf.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat AB Inbev vor dem Hintergrund der Übernahme des Rivalen SABMiller mit "Buy" und einem Kursziel von 135 Euro in die Bewertung wieder aufgenommen. Nach dem Zukauf scheine der Brauereikonzern in einer besseren Verfassung zu sein als noch vor zwölf Monaten, schrieb Analyst Mitch Collett in einer am Montag vorgelegten Studie.

Die Übernahme verbessere die Wachstumsmöglichkeiten, erhöhe den Marktanteil und diversifiziere den Umsatz. Schon 2020 rechnet er mit der nächsten großen Übernahme durch AB Inbev.

Diageo würde gut passen

In der Branche wird nun spekuliert, wen sich AB Inbev als nächstes einverleibt. Ein Kandidat ist der britische Spirituosen- und Bierhersteller Diageo. Dessen breites Produktportfolio würde das Angebot von AB Inbev perfekt ergänzen. Das Kartellamt dürfte den Deal durchwinken, schließlich konzentriert sich Diageo primär auf harte Alkoholika.

Genau richtig für Konservative

Durch die Fusion von AB Inbev und SABMiller entsteht ein Biergigant mit einer riesigen Reichweite und unfassbar dominanten Marktstellung. Jedes dritte Bier, das auf der Welt getrunken wird, kommt aus dem Hause des neuen Konzerns. Das Sparpotenzial liegt bei rund drei Milliarden Euro jährlich. Konservative Anleger legen sich die Aktie ins Depot.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

Kasse statt Masse

Autor: Dellinger, Elisabeth / Fisher, Ken
ISBN: 9783864703188
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 22.07.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
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