Commerzbank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Commerzbank auf Rang 2 - Verkaufssignal abgewehrt!

Commerzbank-Filiale in Fürstenhof Frankfurt

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstagnachmittag wieder an die Nulllinie herangekämpft. Vorne dabei ist die Aktie der Commerzbank, die am Vortag schon ein beeindruckendes Intraday-Reversal feierte. Neue Tiefkurse scheinen vorerst abgewendet.

Nach den gescheiterten Verhandlungen um neue Hilfen für Griechenland mussten die Commerzbank-Aktionäre am Montagmorgen zunächst ein dickes Minus von sieben Prozent verkraften. Im Tagesverlauf konnte der DAX-Wert allerdings wieder Boden gutmachen. Heute geht es erneut nach oben - hinter K+S belegt die Commerzbank-Aktie gegen 14:30 Uhr den zweiten Platz.

Doppeltief-Formation?

Aus technischer Sicht war das Intraday-Reversal am Montag von großer Bedeutung. Dadurch konnte ein Sturz unter das jüngste Verlaufstief von 11,17 Euro und folglich ein neues, starkes Verkaufssignal verhindert werden. Nachdem es auch am Dienstag nach oben geht, besteht durchaus die Chance, dass das Gap bei 11,91 Euro zügig wieder geschlossen wird. Im günstigen Fall testet die Aktie erneut den seit April gültigen Abwärtstrend, der knapp oberhalb von 12,00 Euro verläuft. In diesem Zusammenhang hätte die Commerzbank auch den 200-Tage-Durchschnitt zurückerobert und ein neues Kaufsignal generiert.

Commerzbank; Chart

Vorsicht geboten!

In einem einigermaßen stabilen Marktumfeld wäre die Commerzbank-Aktie ein Trade wert. Doch die Unsicherheiten, die von der Griechenland-Krise ausgehen, mahnen zur Vorsicht. Neueinsteiger sollten einen Trendbruch abwarten, investierte Anleger bleiben mit Stopp bei 10,80 Euro dabei.

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