Sixt
- Michael Schröder - Redakteur

AKTIONÄR Top-Tipp Sixt: Wichtiger Termin - wird er es schon wieder tun?

An Selbstbewusstsein hat es bei Sixt nie gemangelt. Der Autovermieter sorgte in der Vergangenheit mit seiner meist reißerischen und leicht provokanten Werbung immer wieder für Aufsehen. 2011 hat Sixt begonnen, den milliardenschweren Autovermietmarkt in den USA erfolgreich zu erobern. Nun folgt der nächste Schritt: Sixt verschmilzt die klassische Autovermietung mit dem modernen Carsharing- und dem Fahrdienst-Geschäft.

Ende Februar hat Sixt mit der Smartphone-App „ONE“ eine auf Digitalisierung und künstlicher Intelligenz aufgebaute Mobilitätsplattform gestartet. „Mit dem heutigen Tag kommen wir als Marktführer in Deutschland unserer Vision eines globalen Anbieters individueller Mobilität ein großes Stück näher“, kommentierte Vorstandschef Erich Sixt den Startschuss.

Durch die Verschmelzung von Autovermietung und Carsharing kann der Konzern noch besser auf deren Bedürfnisse der potenziellen Kunden eingehen und gleichzeitig die Auslastung der Flotte verbessern – und die Profitabilität. Im laufenden Jahr soll der operative Konzernumsatz weiter deutlich steigen. Beim Gewinn tritt der Firmenlenker dagegen etwas auf die Bremse – und erwartet nur ein stabiles Ergebnis vor Steuern.

Die Gründe sind nachvollziehbar: Ein höheres Marketingbudget, Anlaufverluste neuer Stationen für die Autovermietung und die Investitionen in die neue Mobilitätsplattform. Doch wer Sixt kennt, der weiß, dass er in der Regel bewusst konservativ plant.

Der Anfang ist gemacht. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Rollout sind geschaffen. Doch der Weg ist noch weit. Kann Sixt seine in der Autovermietung erfolgreich gelebte Gewinnmaximierung auch in die App übertragen, sollte die Aktie mittelfristig aber in deutlich höhere Kursregionen steigen.

Der Geschäftsbericht für 2018 wird am morgigen Mittwoch (17. April) veröffentlich und eine Analystenkonferenz veranstaltet. Eine gute Plattform für Konzernlenker Sixt, der Aktie frische Impulse zu geben. Im Anschluss dürfte die Aktie daher wieder in dreistellige Kursregionen vorstoßen.

DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter mit Aktie und Hebel-Zertifikat auf steigende Kurse. Der Turbo-Call im Depot notiert knapp 1.200 Prozent im Plus.

 
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Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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