Euromicron
- Michael Schröder - Redakteur

Aktionär Hot-Stock Euromicron: Netzwerk-Arbeit zahlt sich aus - Aktie vor dem Sprung

Euromicron-Vorstand Bettina Meyer zeigte sich vor wenigen Tagen auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt im Gespräch mit dem AKTIONÄR sichtlich zufrieden mit den Fortschritten der Reorganisation. Die Aktie dürfte schon bald nachhaltig in zweistellige Kursregionen vorstoßen.

Zur Erinnerung: Euromicron, der „Hot-Stock der Woche“ aus Ausgabe 27/17, will sich künftig noch stärker auf die Zielmärkte „Digitale Gebäude“, „Industrie 4.0“ und „Kritische Infrastruktur“ mit Steuerungssystemen für das Gebäudemanagement, intelligent vernetzten Arbeitsplatzsystemen, Netzwerken für Energieversorger oder Verkehrsinfrastrukturprojekten konzentrieren. So wollen die Hessen den Kunden helfen, Geschäfts- und Produktionsprozesse zu vernetzen und zu digitalisieren.

Dazu treibt die Chefin des Netzwerk-Spezialisten den Umbau unermüdlich voran und eilt von einem Meeting zum nächsten. Der Erfolg dieser Gespräche spiegelt sich unter anderem im Auftragseingang wider. Zuletzt wurde ein millionenschwerer Rahmenvertrag mit der Deutschen Bahn geschlossen. Das Schienennetz gehört zu den kritischen Infrastrukturen, die mit höchster Zuverlässigkeit betrieben werden müssen. Mit ihrer „Netzwerk-Arbeit“ dürfte Meyer auch in Zukunft noch einige Weichen richtig stellen – auch in bei den anstehenden strategischen M&A-Aktivitäten.

Für das laufende Transformationsjahr rechnet die Firmenlenkerin weiter mit einem Umsatz zwischen 330 und 350 Millionen Euro (Vorjahr: 325 Millionen Euro) und einer EBITDA-Marge im Bereich von vier bis fünf Prozent. Euromicron möchte die Transformation im kommenden Jahr abschließen. Nach erfolgreicher Neuausrichtung sollten mittelfristig deutlich höhere Margen erreichbar sein.

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: Euromicron sollte gestärkt aus der Transformation hervorgehen und mit einer verbesserten Produktpalette sowie einer schlankeren Kostenstruktur wieder nachhaltig auf den Wachstumspfad zurückkehren. Die Aktie hat sich bereits von den Tiefstständen lösen können. Bei einem anhaltend positiven Newsflow dürfte die Aktie 2018 nachhaltig in zweistellige Kursregionen vorstoßen.

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