Nordex
- Michael Schröder - Redakteur

Aixtron und Nordex vor den Zahlen: Kaufen oder Finger weg? Die Antwort ist eindeutig!

Sie gehören ohne Frage zu den spannendsten Nebenwerten auf dem deutschen Kurszettel: Aixtron und Nordex. Beide TecDAX-Aktien gewähren in dieser Woche einen Einblick in die jüngste Geschäftsentwicklung – und geben einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Wo könnte sich der Einstieg lohnen?

Kursbewegungen von bis zu zehn Prozent an einem Tag sind keine Seltenheit bei Aixtron und Nordex. Analystenstimmen, neue Aufträge und Geschäftsszahlen sorgen für viel Bewegung bei den beiden TecDAX-Werten. Anleger müssen sich daher auf eine bewegte Woche einstellen, denn das Duo legt in diesen Tagen Geschäftszahlen vor.

Bei Aixtron ist es schon am morgigen Dienstag (23. Februar) soweit. Für das vierte Quartal erwartet DER AKTIONÄR einen Umsatz von 55 Millionen Euro. Im Gesamtjahr dürften 190 Millionen Euro erlöst worden sein. Beim operativen Ergebnis wird für das Q4 ein Minus von zehn Millionen Euro und für 2015 ein Verlust von 36 Millionen Euro gesehen. Unterm Strich dürfte ein Verlust je Aktie von sieben Cent (Q4) und 0,31 Euro (2015) zu Buche stehen. In seiner gekürzten Prognose für das laufende Jahr rechnet der Konzern bisher mit einer Spanne zwischen 190 und 200 Millionen Euro. Hier dürfte es morgen weitere Details geben. DER AKTIONÄR sieht die Umsätze 2016 eher am unteren Ende der Prognose und erwartet einen auf rund 15 Cent verringerten Verlust je Aktie.

Am kommenden Freitag (26. Februar) wird Nordex seine vorläufigen Zahlen für das Jahr 2015 bekannt geben. Sicherlich wird das Management dann auch erste Indikationen für das laufende Geschäftsjahr bekannt geben. Einen detaillierten Ausblick wird DER AKTIONÄR im Laufe der Woche geben.

Der AKTIONÄR favorisiert bei diesem TecDAX-Duo ganz klar Nordex. Mit einem KGV für 2016 von aktuell 18 und nach wie vor hervorragenden Wachstumsaussichten ist das Potenzial der Aktie noch lange nicht ausgereizt. Bei Aixtron überwiegt – bei allen Chancen – derzeit dagegen das Risiko. Anleger sollten hier vorerst eine Stabilisierung der Geschäftsentwicklung abwarten und zunächst an der Seitenlinie bleiben.

 

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