Aixtron
- Michael Schröder - Redakteur

Aixtron-Aktie: 1 Euro runter, wenn …

Die Q1-Zahlen und auch der Ausblick zeigen: Es wird noch eine Weile dauern, bis Aixtron aus den roten Zahlen kommt. Die Aktie ist nach Vorlage der Zahlen Ende April in eine Art Schockstarre verfallen. Aus charttechnischer Sicht deutet sich nun aber ein Verkaufssignal an.


Aufgrund der deutlich gestiegenen Aufträge hat Aixtron-Unternehmenschef Martin Goetzeler die Prognosen für das Gesamtjahr zwar bestätigt. Die Investoren üben sich seit der Vorlage der Q1-Zahlen Ende April dennoch in Zurückhaltung.

Die TecDAX-Aktie tendiert in einer engen Range zwischen 4,38/4,22 und 4,00 Euro seitwärts, setzte dabei zuletzt regelmäßig auf der unteren Begrenzung auf. Vor den Pfingstfeiertagen durchbrach der Kurs diese Unterstützung sogar kurzfristig.

Heute konnte die wichtige Chartmarke zwar zurückerobert werden. Wird die Unterstützung jedoch nachhaltig durchbrochen, droht ein deutlicher Rücksetzer. Auf dem Weg nach unten warten die horizontalen Unterstützungen bei 3,80 und 3,60 Euro sowie bei 3,20 Euro. Kann sich die Aktie hier nicht stabilisieren, wartet der nächste Haltemarke erst im Bereich von 3,00 Euro. 

Entwarnung gibt es erst bei Kursen oberhalb von 4,40 Euro. Ein Einstieg drängt sich daher nicht auf. Risikobewusste Anleger könnten mit dem Aixtron Turbo-Short (akt. Kurs: 0,18 Euro) mit Hebel 2,2 auf fallende Kurse setzen. Ein enger Stopp sichert ab.

 

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