Aixtron
- Werner Sperber - Redakteur

Aixtron: Der Spatz in der Hand, …

Die Spezialisten des Frankfurter Börsenbrief erinnern an die geschäftlichen Probleme von Aixtron. Die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres sind noch immer schwächer als ein Jahr zuvor. Die Lage des auf den Bau von Maschinen zur Leuchtdioden-Fertigung spezialisierten Unternehmens scheint sich nun allerdings leicht zu besser. Die Auftragseingangs- und Auftragsbestandszahlen sind um 42 beziehungsweise 67,7 Prozent besser als im vierten Quartal 2015. Angesichts der schwachen Zahlen ist der Vorstand wohl gerne bereit, das Übernahmeangebot der chinesischen Beteiligungsfirma Fujian Grand Chip Investment Fund anzunehmen, die sechs Euro je Aktie offerieren. Das ist ein Aufschlag von mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Durchschnittskurs vor der Bekanntgabe des Angebots. Für viele Aixtron-Aktionäre dürfte der Spatz in der Hand reizvoller sein als die Taube auf dem Dach, die Chinesen könnten also gute Chancen haben. Anleger sollten jetzt jedoch nicht mehr einsteigen.

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