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Airbus nicht zu bremsen: Aktie hebt ab

Airbus nicht zu bremsen: Aktie hebt ab
Foto: Börsenmedien AG
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Marion Schlegel 06.10.2014, 14:48 Marion Schlegel

Die Aktie von Airbus gehört am Montag zu den großen Gewinnern des Tages im MDAX. Das Papier legt am frühen Nachmittag 4,6 Prozent auf 49,98 Euro zu. Damit steht die Aktie nur noch knapp vor dem großen Ausbruch über das 3-Monats-Hoch bei gut 50 Euro. Ein Sprung darüber sowie über den mittelfristigen Abwärtstrend würde ein klares Kaufsignal bedeuten und den Weg in Richtung Allzeithoch bei 57,31 Euro öffnen. DER AKTIONÄR rät bei dem Papier in jedem Fall weiter investiert zu bleiben – zumal die Rahmenbedingungen für den gesamten Flugzeugbauermarkt derzeit sehr gut sind. Der Stopp zur Absicherung sollte leicht auf 37,80 Euro nachgezogen werden.

Kaufempfehlung durch UBS
Optimistisch präsentiert sich auch die Schweizer Großbank UBS. Sie hat die Einstufung für Airbus mit Blick auf Ölpreis- und Zinsentwicklung auf "Buy" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. In den vergangenen Jahren habe die Kombination aus steigenden Treibstoff- und sinkenden Finanzierungskosten die Nachfrage nach neuen Maschinen belebt, schrieb Analyst Charles Armitage in einer Studie. Der Experte sieht in der nun gegenläufigen Entwicklung erst ab einem Ölpreis von 70 US-Dollar je Barrel und einer Rendite für Unternehmensanleihen mit Top-Bonität von sechs Prozent ein Ende der Argumente für Neuanschaffungen.

Mehr Neubestellungen als Boeing
Am Montag präsentierte Airbus zudem Zahlen für das dritte Quartal. Hier blieb der europäische Flugzeugbauer zwar bei den Produktionszahlen weiter merklich hinter seinem US-Rivalen Boeing zurück. Im dritten Quartal lieferte Airbus 140 Verkehrsflugzeuge aus und damit zehn weniger als ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Montag in Toulouse mitteilte. Boeing kam auf 186 Maschinen, 16 Stück mehr als im Vorjahresquartal. Bei den Neubestellungen seit Jahresbeginn liegen die Europäer allerdings vorne: Aufträgen für 1.062 neue Airbus-Verkehrsmaschinen standen Ende September Bestellungen für genau 1.000 Boeing-Jets gegenüber. Stornierungen sind dabei bereits heraus gerechnet.

(Mit Material von dpa-AFX)

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