Adidas
- Jochen Kauper - Redakteur

Adidas-Aktie: Jetzt zuschlagen…

Zugegeben, die Adidas-Aktie hat ein dramatisch schlechtes Jahr hinter sich. Vorstand Herbert Hainer muss jetzt beweisen, dass er nach mehr als 13 Jahren Dienstzeit noch immer genügend Power und Ideen hat, den Sportartikelkonzern wieder in die Spur zu bringen. Die Zahlen am Donnerstag waren jetzt auch nicht unbedingt der große Wurf, dennoch: böse Überraschungen blieben aus. Nicht nur deshalb machte die Adidas-Aktie auch einen großen Satz nach oben.

Neue Schätzungen

Die Investmentbank Equinet lehnt sich dabei sehr weit aus dem Fenster. Das Kursziel lautet 75 Euro. Der Sportartikelhersteller habe auf den ersten Blick, trotz einer negativen Entwicklung im Golf-Geschäft, ein gutes Zahlenwerk für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Ingbert Faust. Analyst Andreas Riemann von der Commerzbank hat ein Kursziel von 63 Euro.

Jetzt kaufen?

Nach dem deutlichen Rückschlag hat sich in den letzten Wochen ein Boden bei knapp 55 Euro ausgebildet. Dabei traf die Adidas-Aktie auf starke Unterstützungen aus dem Jahr 2012 und 2013. Die Q3-Zahlen waren etwas besser als erwartet. Neue Hiobsbotschaften bleiben aus. Wer einen langen Atem mitbringt, für den wird sich eine Investition  - trotz des Kurssprung am Donnerstag – in die Aktie von Adidas auszahlen. Kursziel: 70 Euro.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

Adidas vs. Nike: Genickbruch

Es war das Jahr der Sportartikelhersteller – im positiven wie im negativen Sinn. Während die Adidas-Aktie vom Anfang des Jahres bis zum Herbst kein Halten kannte, brach Nike ein. Wendet sich 2017 das Blatt? mehr
| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

Adidas: Klare Ansage an Reebok

Adidas ist die beliebteste Marke der Deutschen, und die Aktie ist der Top-Wert 2016 im DAX. Doch darauf will sich der neue Chef Kasper Rorsted nicht ausruhen. An Reebok will Rorsted festhalten, stellt aber klare Forderungen. mehr