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- Stefan Limmer - Redakteur

Adidas-Aktie: Daumen runter – Rubel-Schwäche belastet

Adidas zählt auf Jahressicht zu den größten Verlierern im DAX. Zwar hat der Titel zuletzt eine Gegenbewegung auf das Parkett gelegt, ein negativer Analystenkommentar dürfte die Aktie nun aber wieder unter Druck bringen.

Julian Easthope von der britischen Investmentbank Barclays hat Adidas von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft. Den fairen Wert sieht er nun nur noch bei 60 statt bei 65 Euro. Sorgen bereitet Easthope dabei vor allem die jüngste Rubel-Schwäche. Dies dürfte den Gewinn für 2014 und 2015 seiner Meinung nach deutlich belasten. Der Experte kürzte seine Prognosen für 2015 und berücksichtigt damit auch die Auswirkungen der westlichen Sanktionen auf die Geschäfte von Adidas in Russland. Über sieben Prozent seines Gesamtumsatzes erwirtschafteten die Herzogenauracher zuletzt in Russland.

Halten

Zuletzt bestätigte der Konzern seine gesenkte Prognose, mit der der Konzern im Sommer die Märkte geschockt hatte. Adidas peilt einen Gewinn in Höhe von 650 Millionen Euro an. Das Schlimmste dürfte überstanden sein. Sollten die nächsten Zahlen zeigen, dass Adidas auch operativ wieder auf dem Vormarsch ist, sind wieder Kurse um 70 bis 75 Euro möglich. Anleger, die der Long-Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben vorerst dabei.

(mit Material von dpa-AFX)

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| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

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