Adidas
- Werner Sperber - Redakteur

Adidas: Der Weltmeisterschafts-Sieger; Börsenwelt Presseschau III

Die Experten von Focus Money verweisen auf die negativen Währungseffekte, den Umsatzrückgang im Großhandel im ersten Quartal des laufenden Jahres und die schlechte Entwicklung der Marke Taylor Made Adidas Golf, welche die Ergebnisse von Adidas belasten. Doch alle schlechten Nachrichten spiegeln sich im derzeitigen Aktienkurs bereits wider. Die guten Nachrichten sind: Adidas macht mit der Fußballweltmeisterschaft der Senioren in Brasilien ein Rekordgeschäft. Vorstandsvorsitzender Herbert Hainer verspricht, Adidas werde das Teilziel, in diesem Jahr erstmals mehr als zwei Milliarden Euro mit Fußball-Produkten zu erlösen, "definitiv erreichen". Die Aktie wird mit einem KGV von 14,6 für das nächste Jahr bewertet; im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre belief sich diese Kennzahl auf 18,5. Die Geschäfte beginnen wieder besser zu laufen und die negativen Währungseffekte lassen nach. Zudem steht ein weiteres Großereignis bevor. (Anmerkung der Redaktion: Es ist nicht die Olympiade, wie die Experten schreiben. Die Olympiade endet voraussichtlich am 5. August 2016. Dann lässt es sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) bei den Olympischen Spielen in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro gut gehen. Am Ende der Spiele, welches für den 21. August geplant ist, beginnt die neue vierjährige Olympiade, also die Zeit zwischen den Spielen.) Analysten schätzen, Adidas würde den Gewinn in den nächsten Jahren um durchschnittlich 13,9 Prozent pro anno steigern. Bei einem Wachstum über sieben Jahre von durchschnittlich sechs Prozent geben die Experten den "fairen Wert" der Aktie mit 95,03 Euro an.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

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