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- Thomas Bergmann - Redakteur

Adidas kämpft mit Aktienrückkaufprogramm um Anlegervertrauen

Adidas hat als Reaktion auf die starken Kursverluste in diesem Börsenjahr ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Wie der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach heute Morgen mitteilte, sollen bis Ende 2017 Anteile im Wert von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro zurückgekauft werden. Die Börse nimmt die Nachricht positiv auf - DER AKTIONÄR wird in seinem Derivate-Musterdepot aktiv.

Hainer um Anlegervertrauen bemüht

Das neue Programm zum Aktienrückkauf ergänze die Dividendenpolitik des Konzerns, jährlich 20 bis 40 Prozent des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns auszuschütten, hieß es bei Adidas weiter. Scheinbar ist Herbert Hainer gewillt, alle Register zu ziehen, um das Vertrauen der Aktionäre zurückzugewinnen und seinen Posten zu sichern.

Viel wichtiger wäre jedoch, dass Adidas die eigentlichen Probleme bekämpft. Sinkende Marktanteile - vor allem in den USA, aber auch in Westeuropa - sind vor allem ein Resultat der Produktpolitik des Sportartikelkonzerns. Insbesondere Branchenprimus Nike macht den Franken mit deutlich attraktiveren Modellen in den Bereichen Lauf- und Fußballschuhe mächtig Druck. Hinzu kommen die Probleme in Russland und in den USA mit der Golf-Tochter TaylorMade.

Chance auf Turnaround

Nichtsdestotrotz hat Adidas das Potenzial die Trendwende zu erreichen. Adidas ist eine Weltmarke und es sollte Möglichkeiten geben, damit wieder auf Kurs zu kommen. DER AKTIONÄR nimmt deshalb in sein Derivate-Musterdepot ein Hebelprodukt auf.

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