3 D Systems
- Markus Bußler - Redakteur

3D Systems: Es hagelt Downgrades

Die Aktie des 3D-Druck-Spezialisten 3D Systems ist gestern nach den Quartalszahlen deutlich unter Druck geraten. Das Unternehmen hat die Schätzungen beim Gewinn um 2 Cent verfehlt. Und auch beim Umsatz lag der Konzern unter den Erwartungen. Jetzt äußern sich einige Analysten zu dem Wert.


Gleich von vier Seiten hagelt es Abstufungen. Citi, Piper, RBC und FBR stufen das Papier ab. Troy Jensen von Piper sieht jetzt einige Risiken für das zweite Halbjahr. Der Experte bleibt zwar zuversichtlich, dass der 3D-Druck insgesamt ein 25 prozentiges Wachstum generieren könnte. Er macht sich aber um das Wachstum von 3D Systems Sorgen.


Härterer Preiskampf
Ähnlich sieht es auch Ajay Kejrowal von FBR. Er hatte die Aktie zuletzt mit Outperform eingestuft. Doch er zeigt sich nun beunruhigt über die nachlassende Nachfrage in Bereichen wie rapid prototyping. Er deutet dies als eine nachlassende Nachfrage seitens der gewerblichen Kunden. Dies führt er auf eine Konsolidierung bei den Service-Centern zurück. Zudem würden neue Mitbewerber den Preiskampf verschärfen. Zudem führt er an, dass der Auftragsbestand von Quartal zu Quartal nur um drei Millionen Dollar gestiegen ist.


Never catch a falling knife – so lautet ein Spruch an der Börse. Und der trifft auch oder gerade auf die Aktie von 3D Systems zu. Das Unternehmen hinterlässt nach den Quartalszahlen viele Fragezeichen. Auch eine Gewinnwarnung für das Gesamtjahr ist nicht mehr ausgeschlossen. Anleger sollten derzeit an der Seitenlinie bleiben.

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