DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

2016: So tippten die Profis

Vor genau einem Jahr fragte DER AKTIONÄR Börsenexperten, was sie für 2016 erwarten. Bis auf Crash-Guru Marc Faber waren alle optimistisch – zu optimistisch. Das gilt auch für die meisten AKTIONÄR-Redakteure.

Der Gewinner im Tippwettbewerb „Wo steht der DAX Ende 2016?“ heißt Ulrich Stephan. Der Chef-Anlagenstratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank sagte vor einem Jahr: „Der DAX klettert auf 11.700 Punkte.“ Das ist zwar nicht exakt, aber am nächsten dran. Der Index schloss am 30. Dezember bei 11.481 Zählern.

Als viel zu optimistisch erwies sich die Prognose Max Ottes. „Obwohl die Krisen weltweit zunehmen, traue ich dem DAX 14.000 bis 15.000 Punkte zu.“ Seine Favoriten für 2016 waren Berkshire Hathaway und Cognizant. Die Performance: +22,3 Prozent und -8,1 Prozent.

Daneben lag auch Markus Elsässer, der den DAX am Jahresende bei 13.200 Punkten sah. Allerdings lag der Fondsmanager und Unternehmer (Rolfes & Elsässer – The Career Company) mit seinen drei Favoriten sehr gut: Merck kletterte 2016 um 15, Linde um 17 und Cochlear, ein australischer Hörgerätehersteller, um 28 Prozent.

Bester Tipper in der Redaktion des AKTIONÄR war übrigens Dennis Riedl. Der technische Analyst prognostizierte einen DAX-Stand am Jahresende bei 11.300 Punkten.

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  • Rudolf Mayer -
    Die Aktionäre hören halt lieber optimistisch Prognosen als schlechte. Wenn die euphorischen "Propheten" dann richtig liegen, erhöht dies das Image und den Marktwert der Analysten.

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